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Zwanziger hält WM 2026 in der arabischen Region für denkbar

Archivmeldung vom 28.11.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.11.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Theo Zwanziger Bild: Manuel Heinrich / Wikimedia Commons / CC-BY-SA-2.5
Theo Zwanziger Bild: Manuel Heinrich / Wikimedia Commons / CC-BY-SA-2.5

Theo Zwanziger, deutsches Mitglied im Exekutivkomitee des Fußball-Weltverbands Fifa, schlägt in der Diskussion um die Vergabe der WM 2022 an Katar einen Kompromiss vor. "Man könnte überlegen, ob man zu einem sportpolitischen Kompromiss dergestalt kommen kann, die WM vier Jahre später, also 2026, nicht ausschließlich in Katar, aber in der arabischen Region auszutragen", sagt der 69-Jährige der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Samstagausgabe).

"Die Vereinigten Arabischen Emirate, Oman und Katar - eben auf einer größeren Fläche und von vorneherein in den Winter gelegt. Das würde ich für eine vertretbare Lösung halten, weil damit auch gesellschaftliche Ziele in der Golf Region verfolgt werden könnten." Für den ehemaligen Präsidenten des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) besteht kein Zweifel daran, dass die WM aufgrund der Korruptionsvorwürfe nicht wie geplant stattfinden kann: "Katar muss die WM wieder entzogen werden. Dieser Sündenfall ist so groß, dass er nicht anders gesühnt werden kann. Der Weltfußball wird sonst nicht zur Ruhe kommen." Von seinem Nachfolger Wolfgang Niersbach fordert er Unterstützung für seine Forderungen. Auf einem Fifa-Kongress im Mai könne der DFB als größter Mitgliedsverband Anträge zur Tagesordnung stellen.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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