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Künast räumt Erklärungsdefizite im Grünen-Wahlkampf ein

Archivmeldung vom 16.09.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.09.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Renate Künast / Bild: gruene.de
Renate Künast / Bild: gruene.de

Die Grünen haben in ihrem bisherigen Bundestagswahlkampf zu wenig überzeugend ihre politischen Ziele erklärt. Das räumte Renate Künast, Fraktionsvorsitzende im Bundestag, im Gespräch mit der "Leipziger Volkszeitung" ein. "Wir müssen in dieser Woche eindeutig noch besser erklären, dass es uns darum geht, wirklich faire Regeln für die Zukunft zu schaffen." Man müsse begründen, dass man für eine faire bezahlte Energiewende sei, die die finanzielle Situation der Familien mit einbeziehe und dass man für eine ordentlich finanzierte Bildungspolitik sei, damit jedes Kind Chancen habe.

Die Grünen hätten "unterschätzt", wie massiv der politische Gegner ihnen Weltverbesserei mit Verboten untergeschoben hätten. Aber wer Veränderungen wolle, der müsse auch tatsächlich Sachen verändern. Weder Angela Merkel noch die FDP wollten eine Energiewende, "sondern sie wollen ihre Lobbies bedienen", meinte Renate Künast.

Zugleich forderte Frau Künast eine schärfere Auseinandersetzung mit der FDP. "Natürlich muss es eine viel schärfere Abgrenzung zur FDP geben." Die FDP habe doch in diesen Tagen "die Hosen runtergelassen" mit ihren Plänen, das EEG und die Erneuerbaren Energien "kaputt zu machen". Und wenn sie sehe, "dass der Wahlkampf der FDP von den privaten Krankenkassen gesponsert wird, dann muss man diesen Lobbyismus entlarven".

Quelle: Leipziger Volkszeitung (ots)

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