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Sophie Passmann lehnt gesetzliche Quotierung von Wahllisten ab

Archivmeldung vom 08.03.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.03.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Sophie Passmann (2017)
Sophie Passmann (2017)

Foto: Urheber
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Autorin Sophie Passmann lehnt eine gesetzliche Quotierung von Wahllisten ab. "Das ist demokratietheoretischer Unsinn", sagte Passmann dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland".

Parité-Gesetze, wie sie in Brandenburg beschlossen und zurzeit auf vielen Ebenen diskutiert werden, "setzen an der falschen Stelle an, da es eine Verzerrung gegenüber der Geschlechterverteilung innerhalb der Parteien bedeutet".

Passmann warnte vor unüberlegten Weichenstellungen. "Habt ihr einmal darüber nachgedacht, was ihr da gerade ankratzt – das Prinzip der demokratischen Repräsentation? Ich bin glühende Feministin, aber auch glühende Demokratin. Beides geht zusammen, aber nicht auf diese Art und Weise", sagte sie. Frauen seien ganz offensichtlich weniger gerne in Parteien. Passmann forderte eine "fließende Quotierung in den Parteien". Parteien müssten so viele Frauen aufstellen, wie es dem Anteil an den Mitgliedern entspricht: "Das wäre ein direkter Anreiz für Frauen, in die Parteien einzutreten, weil sie damit die Repräsentation erhöhen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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