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FDP hofft auf Erfolge bei Wahlen in Hamburg und Bremen

Archivmeldung vom 05.01.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.01.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Freie Demokratische Partei (FDP)
Freie Demokratische Partei (FDP)

Die Spitze der krisengeschüttelten FDP hofft in diesem Jahr auf ein Comeback und Erfolge bei den anstehenden Wahlen in Hamburg und Bremen. In einem Interview mit der "Bild" gaben die Spitzenkandidaten der Bürgerschaftswahlen, Katja Suding und Lencke Steiner, Wahlziele von bis zu acht Prozent der Stimmen aus.

"Ich will unser Ergebnis von 2011 verbessern", kündigte Suding, die auch Mitglied im FDP-Präsidium ist, an. Vor vier Jahren hatte die FDP bei der Bürgerschaftswahl in Hamburg 6,7 Prozent der Stimmen erzielt. "Wir haben gute Chancen, in beide Bürgerschaften einzuziehen und damit ein Signal an die Bundespartei und die Wähler zu senden: Die FDP ist wieder da, wir sind das Kontrastprogramm zu großkoalitionärem Einheitsbrei und rot-grüner Schuldenpolitik", sagte Suding.

Die FDP-Spitzenkandidatin in Bremen, Lencke Steiner sagte der "Bild": "Ich will acht Prozent. Fünf Prozent ist ja kein Ziel." Suding kündigte an, sie wolle Koalitionsverhandlungen mit der SPD in Hamburg führen: "Wir werden mit der SPD sprechen. Wenn ein Koalitionsvertrag mit einer liberalen Handschrift möglich ist, machen wir das."

FDP-Chef will mit klarerem liberalen Profil wieder in den Bundestag

Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner will mit einem klareren liberalen Profil als zuletzt den Wiedereinzug in den Bundestag schaffen. "Wir haben uns frei gemacht und schielen nicht mehr darauf, was könnten die anderen denken", sagte Lindner in einem Gespräch mit dem "Spiegel".

Die Liberalen wollten sich mit "Klarheit und ohne Weichmacher" zu ihren Überzeugungen bekennen, "selbst wenn manche aufheulen: Der Soli muss weg, TTIP ist gut, die leistungslose Schule ein Irrweg, die USA sind unser Partner, Europa die Zukunft, und der Einzelne hat seine Chance verdient, bevor der Staat eingreift. So sind wir eben".

Lindner räumte ein, dass das Problem der FDP derzeit "die Mobilisierung" sei. "Der Bundestag als Bühne ist nun einmal durch nichts zu ersetzen", so Lindner. "Wir müssen unseren Wählern vermitteln, dass die Wahl der Freien Demokraten eine Frage der inneren Einstellung und ein Statement ist. Und dass deshalb keine Stimme verloren geht. Dahin führt nur ein Weg: wenn wir anders sind und stolz darauf."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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