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Brinkhaus fordert "Suche nach deutscher Mondlandung"

Archivmeldung vom 23.03.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.03.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Ralph Brinkhaus (2016)
Ralph Brinkhaus (2016)

Foto: © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Unions-Fraktionschef Ralph Brinkhaus hadert mit der aktuellen Politik und fordert die Suche nach dem großen Wurf. "Deutschland braucht etwas, was symbolhaft herausragt, wie zum Beispiel für die Amerikaner die Mondlandung. Ich wünsche mir, dass wir uns mehr damit beschäftigen, was das für uns sein könnte", sagte Brinkhaus dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland".

Brinkhaus weiter: "Ich bin in die Politik gegangen, um die Zukunft zu gestalten, und nicht, um in der Gegenwart stehen zu bleiben. Zurzeit wird viel beklagt und gejammert." Ihm fehle, "dass wir kraftvoll und mit Lust in die Zukunft gehen", sagte der CDU-Politiker. "Wir könnten momentan so viel leisten wie wahrscheinlich keine Generation vor uns. Was machen wir stattdessen? Wir reden über Personalien - wer wann vielleicht mal mit wem was wird." Auch höre er zu viel Pessimismus: "Wenn in 50.000 Jahren von unserer Zeit vielleicht nur noch die Aufnahmen deutscher Talkshows übrig geblieben sind, dann werden die Archäologen sagen: Deutschland 2019 - das muss eine der fürchterlichen Zeiten der Geschichte gewesen sein", sagte der CDU-Politiker dem RND.

Als mögliche "deutsche Mondlandung" sieht Brinkhaus das Ziel, den Krebs zu besiegen. "Oder schauen wir aufs Internet. Wir haben es verpasst, in Deutschland die Plattformen zu bauen, auf denen Menschen mit Menschen kommunizieren." Facebook und Google komme von anderen. "Aber wir haben die Technologien und Maschinen, um die Plattformen zu bauen, auf denen Maschinen miteinander kommunizieren", sagte Brinkhaus. "Da sind wir ziemlich gut in Deutschland. Oder wir könnten daran arbeiten, dass wir mit unserer immer noch sehr leistungsfähigen Automobilindustrie Weltmarktführer im autonomen Fahren werden."

Der Unions-Fraktionschef forderte auch ein Umdenken in der Klimapolitik. "Die Klimaziele erreichen zu wollen, ist im Übrigen ein guter Anlass, um unser Mobilitätskonzept zu überdenken. Da können wir auch mal breite Schultern zeigen. Wenn wir das nicht hinbekommen, wer soll es sonst schaffen?", sagte Brinkhaus dem RND. Auch die CDU müsse sich bewegen: "Keine Frage, wir müssen da mehr tun. Wir müssen das, was wir machen, besser kommunizieren. Und wir müssen im Umweltschutz, und dazu gehören auch Bodenverbrauch, Luftverschmutzung oder Wasserqualität, noch konsequenter daran arbeiten, die vereinbarten Ziele zu erreichen", sagte Brinkhaus.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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