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Arbeitsbedingungen in Paketbranche: Grüne attackieren Altmaier

Archivmeldung vom 08.03.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.03.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Die Studienabbrecherin Katrin Göring-Eckardt (2017)
Die Studienabbrecherin Katrin Göring-Eckardt (2017)

Von Olaf Kosinsky - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=59457919

In der Debatte über Arbeitsbedingungen in der Paketbranche hat Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) attackiert.

"Altmaiers Widerstand gegen faire Arbeitsbedingungen in der Paketbranche ist völlig unverständlich und so nicht hinzunehmen", sagte Göring-Eckardt den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagsausgaben). Altmaier leiste einen eigenen Beitrag dazu, "dass bestehende Arbeitsmarktregeln weiter unterlaufen werden, wenn er sich auf die Seite der Unternehmensspitzen stellt, statt auf die der vielen Beschäftigten, die zu ausbeuterischen Konditionen weit unterhalb des Mindestlohns Pakete ausliefern müssen".

Altmaier hatte die SPD-Pläne gegen Dumpinglöhne in der Paketbranche zurückgewiesen. Der Vorschlag der Nachunternehmerhaftung sei "bürokratisch" und "falsch". Göring-Eckardt stellte sich hinter den Vorschlag: "Wenn Unternehmen direkt dafür Verantwortung tragen, dass sich auch ihre Subunternehm er an gesetzliche Spielregeln halten, dann wird gültiges Arbeitsrecht auch eher eingehalten." Die Grünen würden "selbst einen Antrag in den Bundestag einbringen, damit die überfällige Nachunternehmerhaftung auch in der Paketbranche kommt und die Arbeitsbedingungen dort endlich fairer werden".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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