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Wirtschaftsexperte Hövelmann: Digitale Sitzenbleiber

Archivmeldung vom 08.08.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.08.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Wappen von Sachsen-Anhalt
Wappen von Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalts Landesregierung verpasst ihr Ziel, alle 750 Schulen im Land bis Ende 2020 mit schnellem Internet auszustatten und so moderne, digitale Lernmittel als Standard zu etablieren. Das geht aus einer Prognose des zuständigen Finanzministeriums in Magdeburg hervor, berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung.

Bisher verfügt nur ein Bruchteil der Schulen über die benötigten Glasfaseranschlüsse. Laut Prognose sollen in diesem Jahr 20 Einrichtungen und 2020 etwa 400 Schulen digital hochgerüstet werden - dann wäre erst gut die Hälfte versorgt. Der Rest soll 2021 folgen, schreibt das federführende Finanzressort.

Der Zwischenstand an den Schulen macht den Koalitionspartner SPD unglücklich. "Die Regierung hat sich dieses Ziel selbst gesteckt und schafft es nicht", monierte Wirtschaftsexperte Holger Hövelmann. Er hatte die aktuelle Prognose im Landtag erfragt. "Das ist keine gute Nachricht, überrascht aber auch nicht." Im ganzen Bundesland gebe es Nachholbedarf im Breitbandausbau, "doch für die Schulen ist es doppelt schwierig, die warten seit Jahren".

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung (ots)

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