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Innenpolitiker Heveling schließt weitere Schläfer-Zellen nicht aus

Archivmeldung vom 04.06.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.06.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Ansgar Heveling Bild: Ansgar Heveling
Ansgar Heveling Bild: Ansgar Heveling

Nach Ansicht des Vorsitzenden des Bundestags-Innenausschusses, Ansgar Heveling (CDU), könnte es in Deutschland weitere terroristische Schläfer-Zellen des IS geben. Heveling sagte der "Saarbrücker Zeitung": "Das Risiko kann man nicht ausschließen. Weil wir Zielscheibe des internationalen Terrorismus sind."

Zugleich betonte der Innenpolitiker jedoch, die Sicherheitsbehörden seien diesbezüglich sehr wachsam. Auch angesichts der anstehenden Fußball-Europameisterschaft sei die Aufmerksamkeit der Behörden entsprechend hoch.

Heveling warnte davor, nach der Festnahme mutmaßlicher IS-Terroristen jetzt Flüchtlinge unter Generalverdacht zu stellen. Das sei Teil einer "perfiden Strategie" des IS. Außerdem hätten die Anschläge von Paris und Brüssel gezeigt, dass die Drahtzieher oftmals schon länger in Europa seien.

Heveling: Behörden benötigen frühzeitig Handhabe gegen terroristische Einzeltäter

Der Vorsitzende des Innenausschusses im Bundestag, Ansgar Heveling (CDU), hat angesichts des vereitelten Terroranschlags von Düsseldorf eine bessere Handhabe der Behörden gegen terroristische Einzeltäter gefordert. "Wir müssen das Strafrecht zum Terrorismus angesichts der jüngsten Anschlagspläne auf den Prüfstand stellen", sagte Heveling der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post". Es sei "recht eng" gefasst. "Ermittlungsbehörden brauchen die nötigen Instrumente, um gegen alle Formen des Terrorismus vorgehen zu können", sagte der CDU-Politiker. "Mittlerweile gibt es offensichtlich immer mehr Einzeltäter, die sich radikalisieren. Die Behörden benötigen auch eine Handhabe frühzeitig gegen solche Gefährder vorzugehen", forderte Heveling. Gleiches gelte für die Sympathiewerbung für terroristische Vereinigungen.

Quelle: Saarbrücker Zeitung - Rheinische Post (ots)

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