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Landtagswahl Thüringen: Rot-rot-grün rechnerisch möglich

Archivmeldung vom 15.09.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.09.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Wappen von Thüringen
Wappen von Thüringen

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Nach der Landtagswahl in Thüringen ist ein rot-rot-grünes Bündnis rechnerisch möglich, ebenso wie eine Koalition aus CDU und SPD. Nach dem vorläufigen Endergebnis, das der Landeswahlleiter am Sonntagabend veröffentlichte, kommt die CDU im neuen Landtag auf 34 Sitze, die SPD auf 12, die Linke auf 28, die Grünen auf 6, die AfD auf 11 Sitze. Der neue Landtag hat mit drei Überhandmandaten damit 91 Sitze. Eine mögliche Koalition aus CDU und SPD hätte 46 Sitze, ebenso wie ein Bündnis aus Linken, SPD und Grünen. Beide möglichen Regierungskoalitionen müssten daher mit nur einer Stimme Mehrheit regieren.

Die amtierende Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht ließ am Abend in der ARD durchblicken, dass sie dies nicht stören würde. Sie habe bereits Erfahrung mit einer so knappen Mehrheit.

Beim Zweitstimmenergebnis kommt die CDU auf 33,5 Prozent, die SPD auf 12,4 Prozent, die Linke auf 28,2 Prozent, die Grünen auf 5,7 Prozent, die FDP auf 2,5 Prozent, die AfD auf 10,6 Prozent, die Freien Wähler auf 1,7 Prozent, die Republikaner auf 0,2 Prozent, die NPD auf 3,6 Prozent, die KPD auf 0,1 Prozent, die Piratenpartei auf 1,0 Prozent und die Satirepartei "Die Partei" auf 0,6 Prozent.

Die Wahlbeteiligung lag bei 52,7 Prozent.

Scheuer warnt SPD vor Koalition mit Linkspartei in Thüringen

CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer hat die SPD eindringlich davor gewarnt, in Thüringen ein rot-rot-grünes Bündnis unter Führung des Linkspolitikers Bodo Ramelow einzugehen. "Die SPD muss sich an ihre Wurzeln erinnern und darf nicht zum Steigbügelhalter der SED-Nachfolger verkümmern", sagte Scheuer der "Welt".

Die bisherige Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) habe für eine weitere Wahlperiode "den Regierungsauftrag erhalten". Die Wähler hätten "der rot-rot-grünen Liebelei eine Absage erteilt". Wer das unterlaufen wolle, missachte den Wählerwillen. Eine Koalition der Verlierer dürfe es in Thüringen nicht geben.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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