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"terre des hommes" fordert Kinderrechte im Grundgesetz

Archivmeldung vom 19.09.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.09.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Susann von Wolffersdorff / pixelio.de
Bild: Susann von Wolffersdorff / pixelio.de

Die Hilfsorganisation "terre des hommes" hat die Aufnahme der Rechte von Kindern ins Grundgesetz gefordert. In einem Gastbeitrag für die Frankfurter Rundschau zum Weltkindertag an diesem Freitag schrieb die Vorstandsvorsitzende der Organisation, Danuta Sacher: "Die Voraussetzung dafür zu schaffen, dass Kinder in Deutschland ohne Furcht aufwachsen und sich sozial und physisch bestmöglich entwickeln können, ist eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung. Sie sollte im Grundgesetz als fundamentaler sozialer und politischer Auftrag sichtbar werden - symbolisch und als konkrete Politikleitlinie."

Sacher wandte sich damit ausdrücklich gegen die derzeitigen Regierungsparteien CDU/CSU und FDP. Diese hätten auf Nachfrage von "terre des hommes" die Aufnahme von Kinderrechten mit dem Argument abgelehnt, dies habe "lediglich symbolische Bedeutung". Demgegenüber hätten sich die jetzigen Oppositionsparteien SPD, Grüne und Linke "mit unterschiedlicher Leidenschaftlichkeit" für eine solche Ergänzung des Grundgesetzes ausgesprochen.

Sacher betonte, Kinder seien "Träger eigener Rechte und müssen gehört und ernst genommen werden. Die gesellschaftliche Norm und Praxis tut dies erst ab 18 Jahren nach Erwerb des Wahlrechts".

Quelle: Frankfurter Rundschau (ots)

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