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Bundesregierung richtet neuen "Rat der Arbeitswelt" ein

Archivmeldung vom 19.11.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.11.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Nach dem Vorbild der Sachverständigenräte für Wirtschaft und Gesund, Umwelt und Migration, richtet das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) einen "Rat der Arbeitswelt" ein. Für die Spitze des Gremiums sind der langjährige Vorsitzende der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, Frank Bsirske, sowie Siemens-Personalvorstand Janina Kugel vorgesehen, wie der Tagesspiegel berichtet.

Das Gremium soll erstmals Anfang 2020 zusammentreffen und sich dann mit Veränderungen in der Erwerbsarbeit und Empfehlungen für Politik, Gesellschaft und Wirtschaft befassen. DGB und Arbeitgeberverbände haben den stellvertretenden Betriebsratsvorsitzenden des VW-Werks Braunschweig, Mathias Möreke, sowie Lufthansa-Personalvorstand Bettina Volkens als Sachverständige vorgeschlagen.

Zum neuen Rat gehören ferner die Nürnberger Soziologin Sabine Pfeiffer, sowie Ulrich Walwei, Vizedirektor des Forschungsinstituts der Bundesagagentur für Arbeit (IAB), und die Zürcher BWL-Professorin Uschi Backes-Gellner. Den Mittelstand soll der langjährige Präsident der Handwerkskammer Berlin, Stephan Schwarz, vertreten. Ferner wurden der Betriebsratschef der BASF, Sinischa Horvat, sowie zwei Vertreter aus der Start-up-Szene vom Arbeitsministerium in den "Rat der Arbeitswelt" berufen. Über die Aufgabenstellung und die Geschäftsstelle, die außerhalb des BMAS sein soll, will Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) in Kürze informieren. Das Ministerium stellt für den neuen Rat knapp zwei Millionen Euro im Jahr zur Verfügung.

Quelle: Der Tagesspiegel (ots)


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