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Frackingverbot! BBU reagiert auf Bundesrat

Archivmeldung vom 02.02.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.02.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Schematische Darstellung einer Bohrung mit potentiellen Risiken für die Umwelt
Schematische Darstellung einer Bohrung mit potentiellen Risiken für die Umwelt

Foto: Mikenorton
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) hat erneut ein klares Verbot von Fracking und den Widerruf bisheriger Aufsuchungserlaubnisse, soweit mit ihnen Fracking vorbereitet werden soll, gefordert. Mit dieser Forderung reagiert der BBU auf die Position des Bundesrates. Dieser hat heute von der Bundesregierung gefordert, den Einsatz umweltgefährdender Substanzen bei der Anwendung der sogenannten Fracking-Technologie bei der unkonventionellen Gasförderung abzulehnen, bis deren Risiken geklärt sind. Nach Auffassung des BBU geht die Position des Bundesrates nicht weit genug. "Erforderlich ist das Verbot von Fracking zugunsten der Natur und der Bevölkerung", so Oliver Kalusch vom Geschäftsführenden Vorstand des BBU.

Der BBU betont, dass die Risiken jeglichen Frackings nicht kontrollierbar oder beherrschbar sind. Unabhängig davon, wie die Frackflüssigkeit zusammengesetzt ist, kann es aufgrund der Beeinträchtigung des Untergrunds zur Migration von wassergefährdenden oder radioaktiven Stoffen in das Grundwasser kommen. Ereignisse wie Explosionen, die kilometerweite Auswirkungen haben können oder Erdbeben sind nicht auszuschließen. Der BBU stellt sich daher hinter die Forderung eines klaren und festen Neins zu Fracking in jeder Form – egal ob mit oder ohne Umweltverträglichkeitsprüfung.

Nach Auffassung des BBU ist es an der Zeit, endlich Farbe zu bekennen. Das widersprüchliche Verhalten einzelner Parteien und Abgeordneter, angeblich gegen Fracking zu sein, sich im Bundestag jedoch anders zu verhalten, muss ein Ende haben. Der BBU fordert die Bundestagsfraktionen auf, im Bundestag ein Fracking-Verbot ohne Wenn und Aber zu beschließen.

Zur Finanzierung seines Engagements bittet der BBU um Spenden aus den Reihen der Bevölkerung. Spendenkonto: BBU, Sparkasse Bonn, BLZ 37050198, Kontonummer: 19002666.

Quelle: BBU

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