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Ausgaben für Riester-Renten sollen um 40 Prozent steigen

Archivmeldung vom 12.01.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.01.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Markus Kurth Bild: Markus Kurth
Markus Kurth Bild: Markus Kurth

Die Bundesregierung will ihre Ausgaben für die staatliche Förderung der Riester-Renten bis 2019 um mehr als 900 Millionen Euro jährlich oder fast 40 Prozent steigern. Das geht aus der Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine schriftliche Frage des Grünen-Politikers Markus Kurth hervor, die der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" vorliegt.

Demnach sollen die Aufwendungen des Bundes für die staatlichen Riester-Zulagen von 2,4 Milliarden 2014 auf 3,3 Milliarden Euro 2019 anwachsen. Die Bundesregierung gibt sich demnach optimistisch, was die künftige Entwicklung der Riester-Verträge angeht. Die Riester-Rente war in den vergangenen Jahren in die Kritik geraten, weil Versicherer zu hohe Provisionen kassierten und die Produkte für die Bürger zu wenig durchschaubar waren. Die Regierung hat zwar versucht, durch Neuregelungen diese Probleme abzustellen, doch schlägt sich das bisher kaum in einer steigenden Nachfrage nach Riester-Verträgen nieder. "Seit Jahren gibt sich die Bundesregierung der Illusion hin, dass die Riester-Rente immer beliebter wird", kritisierte Grünen-Politiker Kurth. Die Regierung rechne sich die Riester-Rente "schlicht schön".

Quelle: Rheinische Post (ots)

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