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Lauterbach fordert neue Funktionen für Corona-App

Archivmeldung vom 01.09.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.09.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Totalüberwachung (Symbolbild)
Totalüberwachung (Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach und der Informatiker und Vorsitzende des Digitalvereins D64, Henning Tillmann, fordern neue Funktionen für die Corona-Warn-App der Bundesregierung. Konkret fordere man mehr Informationen zu Kontakten von Infizierten, Warnungen bei Menschenansammlungen, aktuell und in der Vergangenheit, sowie ein Kontakttagebuch, schreiben sie in einem Gastbeitrag auf "Zeit-Online".

Mit diesen zusätzlichen Funktionen könne die Corona-Warn-App im Herbst die Pandemie-Eindämmung besser unterstützen. Es sei jetzt nötig, da in den nächsten Wochen mit einer weiteren Zunahme der Fallzahlen zu rechnen sei. Seitdem die App im Frühjahr entworfen worden sei, hätten sich die Erkenntnisse zu Sars-CoV-2 verändert - etwa über das höhere Infektionsrisiko bei Superspreader-Events, also bei Veranstaltungen, während der ein Infizierter sehr viele Menschen ansteckt. Zudem sei nun klarer, wie sich Coronaviren durch Aerosole übertragen, also Schwebeteile in der Luft.

"Die neuen Erkenntnisse zu SARS-CoV-2 müssen sich in der App widerspiegeln", schreiben die beiden SPD-Politiker. Dafür machen sie vier konkrete Vorschläge: Erstens wünschen sie sich eine freiwillige Funktion, über die infizierte Menschen zum Beispiel den genauen Zeitpunkt eines Risikokontakts übermitteln können. Zweitens wollen sie eine Clustererkennung in der Gegenwart: Die App könne Nutzer sensibilisieren, bei Menschenansammlungen vorsichtig zu sein oder bei Treffen in geschlossenen Räumen, wie sie im Herbst und Winter vornehmlich stattfinden werden, zu lüften. Eine dritte Funktion würde sich auf Clustererkennung in der Vergangenheit beziehen: So sollen auch Menschen gewarnt werden, die sich in Menschenmengen befunden haben und dort auch größeren Abstand zu Risikokontakten hatten. Oft sei nicht die Entfernung entscheidend, "sondern die Menge der Coronaviren in der Luft, die durch Aerosole eingeatmet werden können". Viertens plädieren Lauterbach und Tillmann für die Möglichkeit, ein digitales Kontakttagebuch in der App anlegen zu können.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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