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Verfassungsschutz warnt vor starkem Zulauf für Islamisten

Archivmeldung vom 18.07.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.07.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Heinz Fromm Bild: Bundesamt für Verfassungsschutz
Heinz Fromm Bild: Bundesamt für Verfassungsschutz

Das Bundesamt für Verfassungsschutz warnt vor einem starken Zulauf für radikale Islamisten. Die Salafisten bildeten demnach die "dynamischste Bewegung" beim Ausländerextremismus. Das geht nach Informationen der Tageszeitung "Die Welt" aus dem Verfassungsschutzbericht 2011 hervor, der an diesem Mittwoch in Berlin vorgestellt wird. Demnach beläuft sich die Zahl der Salafisten in Deutschland inzwischen auf rund 3.800.

Die linksautonome Szene in Deutschland wird immer gewalttätiger. Das belegen Zahlen des "Verfassungsschutzberichts 2011", die der "Bild-Zeitung" (Mittwochausgabe) vorliegen. Demnach ist im Jahr 2011 die Zahl linksextremistisch motivierter Gewalttaten um mehr als 20 Prozent auf insgesamt 1.157 Fälle (2010: 944) gestiegen. Gleichzeitig ist die Zahl rechtsextremistischer Gewalttaten mit 755 Fällen in 2011 hingegen leicht gesunken (2010: 762).

Zu diesem Ergebnis kommt der "Verfassungsschutzbericht 2011", den Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) gemeinsam mit dem scheidenden Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Heinz Fromm (63), am Mittwoch in Berlin vorstellt. Der Bericht belegt, dass die Taten der rund 7.100 gewaltbereiten Linksextremisten in Deutschland sich immer häufiger gegen Polizisten richten. Sie wurden im vergangenen Jahr 700 Mal Opfer linker Gewalt (2010: 455). Auch die Zahl linker Angriffe auf Rechtsextremisten und angebliche Rechtsextremisten ist im Jahr 2011 auf 546 Fälle und damit um 23 Prozent stark gestiegen (2010: 443).

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) und Verfassungsschutzpräsident Heinz Fromm wollen den Bericht in Berlin präsentieren. Für Fromm ist es ein Abschied, da er zum Monatsende in den Ruhestand geht. Er zieht damit die Konsequenzen aus den Aktenvernichtungen im Zuge der Ermittlungen zu den zehn Morden der Zwickauer Neonazizelle NSU.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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