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Weil beurteilt SPD-Öffnung skeptisch: Linke fundamentalistisch und wenig sachorientiert

Archivmeldung vom 13.11.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.11.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Stephan Weil (2013)
Stephan Weil (2013)

Foto: Foto AG Gymnasium Melle, CC-BY-SA 3.0
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der niedersächsische Ministerpräsident und SPD-Vorsitzende Stephan Weil hat verhalten auf den Vorstoß seiner Parteispitze reagiert, Koalitionen mit der Linken im Bund nicht mehr ausschließen zu wollen. In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte Weil, "diese Partei hat sich in der Vergangenheit eher fundamentalistisch und wenig sachorientiert gezeigt". Das gelte in Niedersachsen genauso wie im Bund. Nur wenn sich das ändere, "könnte man über eine Zusammenarbeit anders reden als jetzt", formulierte Weil als Bedingung.

Einen entsprechenden Antrag zur Öffnung hin zu den Linken soll der SPD-Parteitag Ende der Woche in Leipzig beschließen. Die Linken-Vorsitzende Katja Kipping kommentierte die Diskussion mit den Worten: "Die SPD ist eine erschöpfte Partei." Wünschenswert wäre ein Politikwechsel schon bei der jetzigen Bundestagswahl gewesen. 2017 werde es nicht leichter werden. Impulse für eine "sozialökologische Wende" würden künftig vor allem von der Linken und den Grünen kommen müssen, betonte Kipping in der Neuen OZ.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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