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Lambsdorff verteidigt deutsche Exportstärke

Archivmeldung vom 11.11.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.11.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Alexander Graf Lambsdorff Bild: AlMare
Alexander Graf Lambsdorff Bild: AlMare

Der Vorsitzende der FDP im Europäischen Parlament, Alexander Graf Lambsdorff, hat die deutsche Exportstärke verteidigt. "Wir werden die Schwachen nicht stärken, indem wir die Starken schwächen. Es ist falsch, Erfolg zu bestrafen", sagte Lambsdorff mit Blick auf die Ankündigung der EU-Kommission, die deutsche Exportstärke überprüfen zu wollen, am Montag.

"Die deutsche Exportstärke ist nicht Ausdruck einer zentral gesteuerten Politik, sie ist vielmehr Ergebnis zahlreicher dezentral getroffener Kaufentscheidungen rund um den Globus." Deutsche Güter wie Autos, Maschinen oder chemische Produkte seien weltweit gefragt, "weil sie in Preis und Qualität überzeugen", so der FDP-Politiker.

Die These der EU-Kommission, die Exportstärke der Bundesrepublik sei der Niedriglohn-Politik geschuldet, gehe an der Realität vorbei, so Lambdorff weiter. "Die Löhne in Deutschland sind in den letzten Jahren gestiegen - so haben sich die Reallöhne bereits drei Jahre in Folge positiv entwickelt."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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