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Kappert-Gonther und Özdemir wollen offensivere Bundestagsdebatten

Freigeschaltet am 18.09.2019 um 18:58 durch Andre Ott
Bündnis 90 / Die Grünen Flagge
Bündnis 90 / Die Grünen Flagge

Bild: Eigenes Werk /OTT

Die Grünen-Politiker Kirsten Kappert-Gonther und Cem Özdemir wollen die Meinungsführerschaft im Bundestag übernehmen, falls sie als neue Grünen-Fraktionsvorsitzende gewählt werden.

"Wichtige Auseinandersetzungen finden im Bundestag statt. Die wollen wir offensiver angehen, als es jetzt der Fall ist", sagte Kappert-Gonther, die zusammen mit Özdemir gegen die beiden Amtsinhaber Katrin Göring-Eckardt und Anton Hofreiter kandidiert, der "taz".

Im Bundestag redeten "Rassisten, Sexisten und Klimaleugner", sagte Özdemir. Es sei "ganz entscheidend, dass wir sie stellen. Da gibt es eine Erwartung an uns Grüne, die wir im Parlament erfüllen müssen", so Özdemir weiter. Den Parteivorsitzenden wollen sich die beiden Grünen-Bundestagsabgeordneten im Falle eines Wahlsiegs aber unterordnen. "Annalena Baerbock und Robert Habeck haben ein mitreißendes Auftreten, sie finden eine super Sprache, sie sind in jeder Hinsicht großartig. Es ist nicht unser Ziel, sie zu überstrahlen", so Kappert-Gonther.

Inhaltlich will sich das Bewerberduo auf die Klimapolitik und auf den Kampf gegen die AfD konzentrierten. Özdemir kündigte an, anders als früher auch selbst für eine Vermögenssteuer einzutreten. "Es ist ja hinreichend bekannt, dass ich nicht gerade derjenige bin, der die Vermögenssteuer erfunden hat", sagte Özdemir der "taz". Aber die Partei habe "anders entschieden" und sie habe "das ausgewogen und klug gemacht. Damit ist das unsere Position und die vertritt auch Cem Özdemir nach innen wie außen", so der Grünen-Politiker weiter. Die Grünen-Bundestagsfraktion wählt am Dienstag kommender Woche den Fraktionsvorsitz für die kommenden zwei Jahre. Kappert-Gonther und Özdemir hatten am 7. September ihre Kandidatur bekanntgegeben. Sie sind bislang die einzigen Gegenkandidaten von Göring-Eckardt und Hofreiter, die seit Oktober 2013 amtieren.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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