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Weil will Rolle Niedersachsens als Stromexporteur weiter ausbauen

Archivmeldung vom 20.12.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.12.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Stephan Weil (2013)
Stephan Weil (2013)

Foto: Foto AG Gymnasium Melle, CC-BY-SA 3.0
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) will die Rolle seines Bundeslandes als Exporteur von Strom aus Windkraftanlagen weiter ausbauen. Kritik süddeutscher Länder an der kostenträchtigen Offshore-Windenergie in der Nordsee wies Weil in der "Welt" zurück: "Manche Kollegen aus dem Süden haben die strategische Bedeutung von Offshore für sich selbst noch nicht verstanden."

Weil zufolge seien bislang die industriellen Zentren des Südens zu großen Teilen durch Atomkraft mit Strom versorgt worden. Der wegfallende Atomstrom müsse ersetzt werden. "Da gibt es nur den Offshore-Strom, der in der Lage ist, die erforderlichen Mengen 24 Stunden am Tag zu liefern", sagte der Regierungschef. "Das ist Energie aus dem Norden für den Süden."

Er forderte zudem neue Investitionen in die Gaskraft. Der "Welt" sagte Weil, dass in Deutschland vor allem weitere moderne Gaskraftwerke gebaut werden müssten. "Es ist ökonomischer und ökologischer Wahnsinn, dass derzeit moderne Gaskraftwerke vom Netz genommen werden, weil sie rote Zahlen schreiben", sagte der Ministerpräsident. Braunkohle, Steinkohle und Gas werde man sicher noch brauchen - "als Back-up, als grundlastfähige Energiereserve".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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