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Boris Palmer begrüßt Spitzenteam-Vorstoß von Göring-Eckard

Archivmeldung vom 17.08.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.08.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Katrin Göring-Eckardt, 2011
Katrin Göring-Eckardt, 2011

Foto: Flickr upload bot
Lizenz: CC-BY-2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der grüne Oberbürgermeister von Tübingen, Boris Palmer, begrüßt die Kandidatur von Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt für ein Spitzenteam der Grünen zur Bundestagswahl 2013. "Ein Team, dem Katrin Göring-Eckardt und Jürgen Trittin angehören, finde ich eine gute Lösung", sagte Palmer der Tageszeitung "Die Welt" (Samstagausgabe).

"Damit werden wir viele Menschen ansprechen", fügte Palmer hinzu, der auch dem Parteirat der grünen Bundespartei angehört. Wie die "Welt" berichtet, hat Göring-Eckardt am Freitag ihre Bewerbung für ein "Spitzenteam" der Grünen angekündigt. Zwar will sich sie sich laut ihrer Erklärung, aus der die "Welt" zitiert, auch einer Basis-Urwahl über Spitzenkandidaten nicht verweigern, doch favorisiert sie ein Team, über dessen Mitglieder es nicht zu einer Urabstimmung kommen müsste.

Göring-Eckardt bewirbt sich um Platz im Spitzenteam der Grünen

Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt bewirbt sich um einen Platz in einem "Spitzenteam" der Grünen für die Bundestagswahl 2013. Das geht aus einer "persönlichen Erklärung" der Politikerin hervor, aus der die Tageszeitung "Die Welt" (Samstagausgabe) zitiert. "Unser gemeinsames Ziel ist es, 2013 die schwarz-gelbe Regierung abzulösen. Für dieses Ziel brauchen wir unsere gesamte Energie. Für dieses Ziel will ich mit aller Kraft und allen meinen Möglichkeiten in einem grünen Spitzenteam kämpfen", schreibt Göring-Eckardt. Damit wendet sie sich gegen Pläne der Grünen, mit nur zwei Spitzenkandidaten anzutreten und über diese Plätze die Parteibasis per Urwahl abstimmen zu lassen. "Eine mögliche Urwahl über die SpitzenkandidatInnen löst keine Begeisterung aus. Sie wird meistens sogar abgelehnt, denn sie bedeutet Beschäftigung mit uns selbst und verlängert einen Prozess, der uns schon in den letzten Monaten alles andere als gutgetan hat", schreibt Göring-Eckardt. Sie fügt aber hinzu: "Eine Urwahl ist eine Möglichkeit zu SpitzenkandidatInnen zu kommen, der ich mich nicht verweigere." Dennoch, so Göring-Eckardt. "sollte sich der Bundesvorstand entschließen, mit einem Teamvorschlag in den Länderrat am 2. September zu gehen, um Lähmung und Selbstbeschäftigung zu beenden. Verantwortung haben wir gemeinsam."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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