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Rita Süssmuth: "Wir brauchen ein Bundeskita-Gesetz"

Archivmeldung vom 23.09.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.09.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Rita Süssmuth 2011
Rita Süssmuth 2011

Foto: Udo Grimberg
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

"Wir brauchen ein Bundeskita-Gesetz", forderte die ehemalige Bundesfamilienministerin Rita Süssmuth gestern in Berlin. Anlässlich einer Demonstration, initiiert von dem Kölner Kita-Träger educcare, betonte Süssmuth, wie wichtig es sei, die Bedeutung der frühkindlichen Bildung zu erkennen und mit einem Bundeskita-Gesetz die notwendigen Rahmenbedingungen für eine Umsetzung sicherzustellen: "Denn die Kommunen und Länder werden die aufgestellten Forderungen allein nicht lösen können", erklärte Süssmuth vor den rund 300 educcare-Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die nach Berlin gekommen waren, um den Forderungen ihrer Online-Petition Nachdruck zu verleihen.

Die Hauptforderungen der Petition "Bessere Rahmenbedingungen für Erzieher/innen, sonst geht frühe Bildung baden!", gerichtet an die Familienministerin Manuela Schwesig, sind: 1. Angemessene Bezahlung für Erzieherinnen und Erzieher, 2. geeignete Arbeitsbedingungen und 3. Maßnahmen zum Erhalt der Gesundheit.

educcare übergibt Petition dem Familienministerium

15.164 Petitions-Unterschriften übergab Marcus Bracht, educcare-Geschäftsführer, an Ralf Kleindiek, Staatssekretär des Familienministerium. Er bedankte sich für die tolle Unterstützung und bestätigte die Bedeutung der Petition: "Drei Dinge sind wichtig: Bessere Bezahlung, mehr Wertschätzung und berufliche Perspektiven für diesen Beruf zu entwickeln. Und das können wir nicht alleine!" und führte aus: "Frühkindliche Bildung wird zu wenig wertgeschätzt in unserer Gesellschaft - das, was dafür getan wird, wird nicht gut genug bezahlt, und das muss sich ändern! Und wir hier im Familienministerium wollen unseren Beitrag dazu leisten!"

Mit diesem Versprechen zeigten sich die beiden educcare-Geschäftsführer Bracht und Axel Thelen sehr zufrieden, betonten aber auch die Notwendigkeit, den Ausbau hinsichtlich der Kita-Qualität nicht in die nächste Legislaturperiode zu verschieben.

Quelle: educcare (ots)

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