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CDU-Politikerin Michalk fordert barrierefreies Notrufsystem in ganz Deutschland

Archivmeldung vom 20.02.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.02.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: s.media  / pixelio.de
Bild: s.media / pixelio.de

"In Frankreich beispielsweise ist ein solcher "barrierefreie Notruf" seit September letzten Jahres vorhanden", so die CDU-Politikerin weiter. Wer hörbehindert ist und dringend polizeiliche Hilfe benötigt, weil er oder andere Personen in Not sind, kann in einzelnen Bundesländern eine SMS an seinen Mobilfunkbetreiber senden. Der Anbieter wandelt dabei die SMS in ein Fax um, das dann an die zuständige Polizeidienststelle weitergeleitet wird. Außerdem besteht die Möglichkeit, direkt ein Notruf-Fax zu versenden.

Die Behindertenbeauftragte der Unionsfraktion, Maria Michalk (CDU), hat ein bundesweit barrierefreies Notrufsystem gefordert, das auch von Menschen mit Sprach- und Hörbehinderungen bedient werden kann. "Sachsen, Brandenburg und Berlin können dabei als Vorbild dienen: Dort kann ein Notruf per SMS abgesetzt werden. Es stellt sich die Frage, warum der "barrierefreie Notruf" bisher in den anderen Bundesländern nicht realisiert wurde", kritisierte Michalk am Montag in Berlin. 

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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