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Studie: Sechs Millionen Bürger zahlen auch nach Reform weiter Soli

Archivmeldung vom 10.02.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.02.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Steuern: Gelder die per Zwang gezahlt werden müßen und die verwendet werden können, wie immer es einer Gruppe von Politikern gefällt (Symbolbild)
Steuern: Gelder die per Zwang gezahlt werden müßen und die verwendet werden können, wie immer es einer Gruppe von Politikern gefällt (Symbolbild)

Bild: Charles Krüger (www.charleskrueger.de) / Eigenes Werk

Rund sechs Millionen Bürger müssen trotz des Abbaus auch nach 2021 den Solidaritätszuschlag weiter zahlen. Dies geht aus einer noch unveröffentlichten Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft hervor, über die das "Handelsblatt" berichtet.

Demnach müssen rund 2,8 Millionen Einkommenssteuerzahler aufgrund ihres hohen Verdienstes den Soli voll weiter zahlen, 0,9 Millionen teilweise. Dazu wird der Solidaritätszuschlag unvermindert auf die Kapitalertragssteuer erhoben. Dadurch können Arbeitnehmer, Rentner oder Selbständige auch trotz geringer Lohneinkünfte weiter vom Solidaritätszuschlag betroffen sein. "Die betrifft schätzungsweise 2,2 Millionen Personen", heißt es in der Studie.

Hinzu kommen noch 500.000 Unternehmen, die den Soli unverändert auf die Körperschaftssteuer zahlen müssen. Rund 20 Millionen Einkommensteuerzahler zahlen dank der Reform, anders als bisher, künftig gar keinen Soli mehr. Damit sind insgesamt 33,7 Millionen einkommenssteuerpflichtige Personen nicht mehr vom Solidaritätszuschlag betroffen. Die Große Koalition hatte im Vorjahr beschlossen, zum 1. Januar 2021 den Soli für 90 Prozent der Steuerzahler wegfallen zu lassen. 6,5 Prozent sollen ihn teilweise weiterzahlen, 3,5 Prozent voll. Diskutiert wird derzeit noch, ob der Soli-Abbau auf den 1. Juli dieses Jahres vorgezogen wird. Dies hatte die SPD vorgeschlagen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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