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Gröhe: Übermittlung von Krankendaten noch im analogen Zeitalter

Archivmeldung vom 12.01.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.01.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Hermann Gröhe Bild: www.bilder.cdu.de
Hermann Gröhe Bild: www.bilder.cdu.de

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) hat sich darüber beklagt, dass das Gesundheitswesen bei der Übermittlung von Krankendaten "noch im analogen Zeitalter" feststecke. In einem Beitrag für die F.A.Z. (Dienstagsausgabe) schreibt Gröhe, die neue elektronische Gesundheitskarte biete alle Möglichkeiten. Aber "Blockierer" hätten bisher dafür gesorgt, dass diese Vorteile noch nicht genutzt würden.

Gerade für ältere und allein lebende Menschen sei es ein echter Fortschritt, wenn jeder Arzt auf Anhieb wisse, welche Medikamente der Patient schon verordnet bekommen habe. Gröhe wies den Vorwurf zurück, bei dem neuen System komme der Datenschutz zu kurz. Höchster Sicherheitsstandard sei gewährleistet. "Medizinische Daten werden doppelt verschlüsselt, der Patient kann auch Daten löschen lassen - und es drohen strafrechtliche Konsequenzen für unberechtigte Zugriffe." Digitale Vernetzung sei vielmehr ein "Motor" für den medizinischen Fortschritt. Alle Beteiligten seien aufgefordert, diesem zum Durchbruch zu verhelfen, so Gröhe abschließend.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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