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Gauland: Sinkende Abschiebezahlen sind ein fatales Zeichen

Archivmeldung vom 04.02.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.02.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Abschiebung im Flughzeug durch die FRONTEX (Symbolbild)
Abschiebung im Flughzeug durch die FRONTEX (Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Laut eines Berichts der Welt ist die Zahl der Abschiebungen 2018 erneut gesunken. Dazu teilt der Vorsitzende der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Alexander Gauland, mit: "Die erneut gesunkene Zahl der Abschiebungen ist eine Bankrotterklärung für die Abschiebepolitik der Bundesregierung."

Gauland weiter: "Von Merkels vollmundiger Ankündigung einer 'nationalen Kraftanstrengung' bei der Abschiebung abgelehnter Asylbewerber ist nicht geblieben. Im Gegenteil: Ein Ausländer, der nach Deutschland eingereist ist, muss sich schon ziemlich ungeschickt anstellen, damit er das Land jemals wieder gegen seinen Willen verlassen muss.

Mit dieser Entwicklung sendet der Staat ein fatales Zeichen: Ihm ist es offenbar egal, wer sich innerhalb seiner Grenzen aufhält. Statt immer neue Abschiebe-Offensiven anzukündigen, die wirkungslos verpuffen, muss der Staat endlich handeln. Die Tatsache, dass mittlerweile 90 Prozent der abgelehnten Asylbewerber mit Unterstützung der Anti-Abschiebe-Industrie vor deutschen Gerichten klagen, und damit ihren Aufenthalt auf unbestimmte Zeit verlängern, muss Konsequenzen haben.

Wir brauchen wie in anderen Ländern auch ein zeitgemäßes Asylrecht. Dafür muss das Asylrecht in Deutschland von einem individuell einklagbaren Recht in eine institutionelle Garantie umgewandelt werden. Die aktuellen Abschiebezahlen zeigen, dass das individuelle Recht auf politisches Asyl ist nicht mehr praktikabel ist.

Quelle: AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag (ots)

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