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CDU-Generalsekretär Peter Tauber zu den künftigen Herausforderungen der CDU

Archivmeldung vom 12.02.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.02.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Doris Oppertshäuser
Peter Tauber (2012)
Peter Tauber (2012)

Foto: Tobias Koch
Lizenz: CC-BY-SA-3.0-de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

CDU-Generalsekretär Peter Tauber sieht nach dem Wahlerfolg von 2013 eine große Verantwortung auf die künftige Arbeit der CDU zukommen. Insbesondere müsse die Union noch mehr Menschen begeistern und zum Mitmachen einladen. "Unsere Mitgliederstruktur spiegelt nicht den breiten Zuspruch aus allen Gesellschaftsschichten wider, den wir am 22. September erhalten haben. Das müssen wir ändern", schreibt Peter Tauber in einem Grundsatzbeitrag der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Die Politische Meinung".

Tauber zufolge müsse die Partei organisatorisch so aufgestellt werden, dass Menschen unmittelbar erreicht werden, z.B. auch über soziale Netzwerke. Auch deshalb sei die Union bei der Bundestagswahl die mit Abstand stärkste Partei bei den Jung- und Erstwählern gewesen. "Wir müssen diese Form des politischen Diskurses verstetigen und permanent ansprechbar und erreichbar sein", so Tauber. Er verweist in diesem Zusammenhang auch auf das Prinzip der offenen Listen, das bereits in der CDU angewandt wird. Es sei ein Mittel, Menschen einzuladen, für die CDU zu kandidieren, auch wenn sie kein oder noch kein Parteimitglied sind.

Neben den parteiorganisatorischen Fragen geht der im Dezember 2013 ernannte Generalsekretär auch auf die programmatischen und strategischen Herausforderungen der CDU ein. In einer sich permanent verändernden und zunehmend "bunteren" Gesellschaft müsse die Partei noch stärker ihren zweiten Markenkern neben dem im "C" verankerten christlichen Menschenbild herausstellen: "Der Gedanke der Union ist eine Idee, die uns in der Tat von allen anderen Parteien unterscheidet. Wir stehen vor der Aufgabe, als Volkspartei attraktive programmatische Angebote für alle gesellschaftlichen Gruppen unseres Landes zu machen." Nicht das Durchsetzen von Partikularinteressen, sondern das Bemühen um einen Ausgleich mache die Gesellschaft freier und gerechter.

Quelle: Konrad Adenauer Stiftung e. V. (ots)

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