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Parteienforscher führt Grünen-Umfragehoch auf "Medienhype" zurück

Archivmeldung vom 26.04.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.04.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Die öffentlich-rechtlichen Zwangsgebührensender besitzen, in den Augen von Millionen, genauso viel Glaubwürdigkeit wie die Medien damals in der DDR (Symbolbild)
Die öffentlich-rechtlichen Zwangsgebührensender besitzen, in den Augen von Millionen, genauso viel Glaubwürdigkeit wie die Medien damals in der DDR (Symbolbild)

Bild: Unbekannt / Eigenes Werk

Der Berliner Politikwissenschaftler Oskar Niedermayer glaubt nicht, dass der Umfrage-Höhenflug der Grünen von Dauer ist. "Der plötzliche, drastische Anstieg der Umfragewerte ist größtenteils durch den ungeheuren Medienhype zu erklären, der auf die Nominierung von Baerbock gefolgt ist", sagte Niedermayer dem "Handelsblatt".

Zusätzlich spiele der offene Machtkampf in der Union eine Rolle. Es werde aber für die Grünen schwer werden, diese Werte bis zur Bundestagswahl zu halten, so Niedermayer weiter. Denn jetzt beginne die Phase, "wo sie ihre inhaltliche Unbestimmtheit, die ihnen bisher Umfrage-Anhänger mit unterschiedlichen politischen Überzeugungen beschert hat, aufgeben und in ihren Forderungen konkret werden müssen", sagte der Parteienforscher. "Dies kann dazu führen, dass ein Teil der jetzigen Anhängerschaft wieder abspringt."

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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