Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Politik NRW-Innenminister Reul: Keine höheren Busgelder bei Rettungsgassen notwendig

NRW-Innenminister Reul: Keine höheren Busgelder bei Rettungsgassen notwendig

Archivmeldung vom 21.11.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.11.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Herbert Reul  (2017)
Herbert Reul (2017)

Foto: © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

In der Debatte um Rettungsgassen hat der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul (CDU) seinem niedersächsischen Amtskollegen Boris Pistorius (SPD) widersprochen. Dieser hatte höhere Strafen für Blockierer von Rettungsfahrzeugen ins Gespräch gebracht. Reul sagte nun der Düsseldorfer "Rheinischen Post": "Mit dem Ruf nach Strafverschärfungen löst man keine Probleme."

Im März hatte das NRW-Innenministerium eine Kampagne für Rettungsgassen ins Leben gerufen. "Mein persönliches Gefühl ist, dass seitdem jeden Tag mehr Autofahrer die Rettungsgasse bilden. Das Gleiche berichten mir auch die Verkehrsexperten aus meiner Polizeiabteilung", sagte Reul.

Für eine Bilanz sei es daher zu früh. "Wir sollten uns das in Ruhe anschauen", so Reul. Das Deutsche Rote Kreuz hatte am Dienstag eine Studie vorgestellt, wonach 80 Prozent aller Rettungsgassen durch Fahrzeuge blockiert würden. Den durchschnittlichen Zeitverlust für die Rettungsfahrzeuge schätzte das DRK auf bis zu fünf Minuten. Nordrhein-westfälische Zahlen spielten in dieser Umfrage keine Rolle. Allerdings bestätigten Verbände ein ähnliches Bild in NRW.

Eine Sprecherin des DRK-Kreisverbands Niederrhein sagte: "Es ist schon sehr schwer mit den Rettungsgassen in NRW, insbesondere das Bilden einer präventiven Rettungsgasse funktioniert hierzulande überhaupt nicht."

Quelle: Rheinische Post (ots)

Videos
Zirbeldrüsen-Kur
Algenglück für die Zirbeldrüse
"Karmas Rad"
"Karmas Rad": Die Merkel-"Wissenschaft"
Termine
Newsletter
Wollen Sie unsere Nachrichten täglich kompakt und kostenlos per Mail? Dann tragen Sie sich hier ein:
Schreiben Sie bitte zinnie in folgendes Feld um den Spam-Filter zu umgehen

Anzeige