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Tiertransporte: Mehr als 50.000 Rinder teils bis nach Usbekistan exportiert

Archivmeldung vom 23.09.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.09.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Usbekistan auf der Welt
Usbekistan auf der Welt

Foto: TUBS
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Mehr als 50.000 Rinder sind im vergangenen Jahr von Deutschland aus in Länder außerhalb des Schengen-Raums exportiert worden. Geht es nach der Regierung im Saarland, sollen solche Transporte künftig verboten werden. Laut "Neuer Osnabrücker Zeitung" hat das Bundesland einen entsprechenden Antrag für die am heutigen Mittwoch (23.9.) beginnende Agrarministerkonferenz eingebracht.

Durch diesen soll Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) aufgefordert werden, sich auf europäischer Ebene für ein grundsätzliches Verbot der Nutztierexporte in Nicht-EU-Staaten einzusetzen. Solange dies nicht existiert, sollen keine entsprechenden Genehmigungen für Langstreckentransporte mit Start in Deutschland mehr erteilt werden und das Bundesministerium die Möglichkeit eines gesetzlichen Verbotes prüfen.

Wie die "NOZ" weiter berichtet, sind im vergangenen Jahr etwa 52.000 Rinder in Länder außerhalb des Schengen-Raums exportiert worden. Das zeigt die Antwort des Bundesagrarministeriums auf Anfrage der Grünen. Hauptabnehmer war Russland mit 27.355 Tieren vor Usbekistan mit 7448 und Marokko mit 5265. Dabei handelte es sich weit überwiegend um Zuchtrinder zum Aufbau von Herden.

Die Transporte sind seit Langem wegen der mutmaßlich tierschutzwidrigen Bedingungen unterwegs sowie in den Zielländern umstritten. Tierschützer und Grüne fordern einen Stopp. Grünen-Agrarpolitiker Friedrich Ostendorff sagte der "NOZ": "Es ist davon auszugehen, dass den Tieren auf den langen Transporten mit fehlenden Versorgungsstationen erhebliche Schmerzen, Leiden und Schäden zugefügt werden. Damit sind die Transporte rechtswidrig."

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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