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Jede zweite Zirkus-Kontrolle in Bayern mangelhaft

Archivmeldung vom 16.02.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.02.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: VIER PFOTEN, Fred Dott
Bild: VIER PFOTEN, Fred Dott

Bei fast jeder zweiten Kontrolle in bayerischen Zirkussen wurden seit dem Jahr 2010 Verstöße gegen tierschutzrechtliche Vorschriften festgestellt. Die Tierschutzstiftung VIER PFOTEN ist entsetzt über diese gravierenden Missstände. Wie das bayerische Umweltministerium mitteilte, wurden bei 512 Kontrollen ganze 249 Verstöße festgestellt. VIER PFOTEN unterstützt die aktuelle Bundesratsinitiative des Landes Hessen für ein Wildtierverbot im Zirkus und appelliert an alle Bundesländer, bei der Abstimmung im Bundesrat für ein Verbot zu stimmen.

Denise Schmidt (34), Kampagnenleiterin von VIER PFOTEN sagt dazu: „Die Ergebnisse der Zirkus-Kontrollen belegen eindeutig, dass die Wildtierhaltung im Zirkus grundsätzlich verboten werden muss. Es bringt den Tieren nichts, häufigere oder intensivere Kontrollen durchzuführen. Unsere Stiftung VIER PFOTEN rettet immer wieder einzelne Tiere – Bären, Löwen, Tiger – aus schlecht geführten Zirkussen und überführt sie in Schutzzentren in Europa und Südafrika. Oft leiden die Tiere an gesundheitlichen Problemen und Verhaltensstörungen. Das Landwirtschaftsministerium und hier besonders Minister Schmidt hat es in der Hand, das lebenslange Leiden hunderter Wildtiere ein für alle Mal zu beenden.“

Quelle: VIER PFOTEN

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