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WWF kritisiert anlässlich Earth Hour: "Klimaschutz-Blockierer Deutschland verhindert EU-Umsetzung des Paris-Abkommens."

Archivmeldung vom 30.03.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.03.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Brandenburger Tor in Berlin (2012)
Brandenburger Tor in Berlin (2012)

Foto: World Wide Fund for Nature
Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Anlässlich der Earth Hour setzen Menschen weltweit ein Zeichen für mehr Klima- und Umweltschutz. Die Bundesregierung sollte diese Forderung endlich ernst nehmen, anstatt weiter die Umsetzung des Pariser Abkommens in der EU und damit eine zielgerichtete Klimaschutzpolitik in Europa aktiv zu blockieren, so der WWF.

Hierzu erklärt Marco Vollmar, Geschäftsleitung WWF Deutschland: "Mit der Earth Hour in diesem Jahr verbinden wir den dringlichen Appell an die Bundesregierung, den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen von Mensch und Tier in der EU voranzutreiben statt weiter zu blockieren. Ansonsten laufen wir heute Gefahr, das Morgen und damit die Zukunft unserer Kinder und Enkel zu verspielen.

Auf EU-Ebene reiht sich Deutschland inzwischen in die Riege der Klimasünder ein - und tritt als Blockade-Nation Seit an Seit mit Polen und Ungarn auf. Die Bundesregierung unterstützt noch nicht einmal den Vorschlag der EU-Kommission, Europa bis 2050 klimaneutral zu machen, obwohl das hinter dem zurücksteht, was angesichts der Klimakrise notwendig und geboten ist. Dadurch gefährdet das Kabinett Merkel die Umsetzung des Paris-Abkommens, mit dem die schlimmsten Folgen der Erderhitzung verhindern werden sollen.

Deutschland darf nicht länger der Sand im EU-Getriebe sein und muss darüber hinaus auch zuhause den Klimaschutz mit wirksamen Gesetzen und Sofortmaßnahmen endlich voranbringen. Das neue Klimakabinett muss die Arbeitsverweigerung der Bundesregierung beim Klimaschutz beenden und noch vor der Sommerpause ein Klimaschutzgesetzespaket vorlegen."

Quelle: WWF World Wide Fund For Nature (ots)

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