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Schluss mit dem Pestizid-Wahnsinn! Bienenschützer und Imker mobilisieren für Bundestagsanhörung am 21. Oktober

Archivmeldung vom 18.10.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.10.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bild: "obs/www.pestizidkontrolle.de/Dirk-Martin Heinzelmann"
Bild: "obs/www.pestizidkontrolle.de/Dirk-Martin Heinzelmann"

72.527 Bürger unterschrieben im vergangenen April für die Bundestagspetition Pestizidkontrolle und sorgten damit für eines der erfolgreichsten Ergebnisse einer Bundestagspetition überhaupt.

Am kommenden Montag, 21. Oktober 2019, kommt es nun zu der öffentlichen Anhörung im Bundestag, bei der Petent Thomas Radetzki das Anliegen der Petition mit Vertretern der Bundesregierung und allen Parteien diskutieren wird. Im Vorfeld wird eine Solidaritätskundgebung im Berliner Regierungsviertel stattfinden, zu der Umweltschützer, Pestizidgegner und Imker aus ganz Deutschland erwartet werden.

Mit der Bundestagspetition weist der Imkermeister und Vorstand der Aurelia Stiftung, Thomas Radetzki, auf gravierende Mängel bei den staatlichen Zulassungsverfahren für Pestizidwirkstoffe hin und macht konkrete Reformvorschläge, um Umweltschäden insbesondere an Bienen und anderen blütenbestäubenden Insekten künftig auszuschließen.

Bereits mehrfach wurden in der Vergangenheit zugelassene Pestizide nachträglich wieder verboten, weil sich herausstellte, dass sie Bienen und Blütenbestäuber krankmachen oder töten. Das Problem: Als Ersatz kamen neue, genauso schädliche Mittel auf den Markt, die nach denselben unzureichenden Verfahren geprüft und zugelassen wurden. Die Zahl neu zugelassener Pestizide ist in Deutschland in den letzten 10 Jahren um 40 Prozent gestiegen.

Vor dem Hintergrund des massiven Insekten- und Artensterbens ist es deshalb dringend notwendig, die Zulassungspraxis grundlegend zu reformieren. Auch das Europäische Gericht und verschiedene wissenschaftliche Gremien haben die bisherige Zulassungspraxis bemängelt und die Bundesregierung aufgefordert, endlich politische Konsequenzen zu ziehen.

Petent Thomas Radetzki sowie der international renommierte Bienenforscher Prof. Dr. Dr. h.c. Randolf Menzel (FU Berlin) werden im Anschluss an die Anhörung für Interviews zur Verfügung stehen.

Die Kundgebung zum Anhörungstermin der erfolgreichen Bundestagspetition Pestizidkontrolle mit Petent Thomas Radetzki und zahlreichen Unterstützern: Ort: Vor dem Paul-Löbe-Haus, Eingang West, Konrad-Adenauer-Str. 1, 10557 Berlin Zeitpunkt: Montag, 21. Oktober 2019; 09:30 Uhr.  Die öffentliche Anhörung des Petitionsausschusses findet im Anschluss von 11- 12 Uhr im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus (Raum 3.101) statt.

Quelle: www.pestizidkontrolle.de (ots)

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