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EZB errichtet Kompetenzzentrum Klimawandel

Archivmeldung vom 26.01.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.01.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
CO2 und Klima: Die Abbildung zeigt den Temperaturverlauf und die CO2 Konzentration der letzten 600 Mio. Jahre. Beides hat wenig bis nichts miteinander zu tun und der Mensch hat praktisch keinen Einfluß auf den CO2 Gehalt der Luft(Symbolbild)
CO2 und Klima: Die Abbildung zeigt den Temperaturverlauf und die CO2 Konzentration der letzten 600 Mio. Jahre. Beides hat wenig bis nichts miteinander zu tun und der Mensch hat praktisch keinen Einfluß auf den CO2 Gehalt der Luft(Symbolbild)

Bild: Screenshot Youtube Video: "Pariser Gipfel: Die Klimalüge in 15 Minuten widerlegt - Presseshow 49/15 " / Eigenes Werk

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat beschlossen, die in den unterschiedlichen Bereichen der Zentralbank durchgeführten klimabezogenen Tätigkeiten in einer zentralen Arbeitseinheit zur Bekämpfung des Klimawandels zu bündeln. Die Entscheidung trage der zunehmenden Bedeutung des Klimawandels für die Wirtschaft sowie für die Politik der EZB Rechnung, heißt es in einer Mitteilung vom Dienstagnachmittag.

Zugleich sei sie "Ausdruck der Notwendigkeit eines stärker strukturierten Ansatzes für die strategische Planung und Koordinierung". Die etwa zehn Mitarbeiter der neuen Einheit würden mit bestehenden Teams aus unterschiedlichen Bereichen der Zentralbank zusammenarbeiten und an die EZB-Präsidentin Christine Lagarde berichten, die die Arbeit der EZB zum Klimawandel und zur Nachhaltigkeit im Finanzsystem überwache. "Der Klimawandel betrifft jeden unserer Zuständigkeitsbereiche", sagte Lagarde.

"Das Kompetenzzentrum Klimawandel bietet uns die erforderliche Struktur, um das Thema mit der gebotenen Dringlichkeit und Entschlossenheit anzugehen." Es diene der internen und externen Gestaltung und Steuerung der Klima-Agenda der EZB, heißt es in der Mitteilung. Dabei werde auf die Erfahrungen aller Teams, die sich bereits mit klimabezogenen Fragestellungen befassen, zurückgegriffen. Die Tätigkeiten würden in "Workstreams" aufgeteilt, die von der Geldpolitik bis zu Aufsichtsfunktionen reichten, und durch Mitarbeiter unterstützt, die über Expertise in der Datenanalyse und auf dem Gebiet des Klimawandels verfügten. Das Kompetenzzentrum nehme seine Arbeit noch Anfang 2021 auf. Die neue Struktur werde nach drei Jahren überprüft, denn die EZB habe es sich zum Ziel gesetzt, bei der Wahrnehmung ihrer regelmäßigen Aufgaben künftig auch Klimaerwägungen zu berücksichtigen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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