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Umweltschützer fordern verschärfte Gesetze für Sachsen-Anhalt

Archivmeldung vom 15.02.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.02.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bienen bei ihrer unermüdlichen und kostenlosen Arbeit: Leider werden sie mit Gift in der Landwirtschaft "belohnt" (Symbolbild)
Bienen bei ihrer unermüdlichen und kostenlosen Arbeit: Leider werden sie mit Gift in der Landwirtschaft "belohnt" (Symbolbild)

Bild: luise / pixelio.de

Nach dem erfolgreichen Volksbegehren für mehr Artenvielfalt in Bayern dringen Umweltschützer auch in Sachsen-Anhalt auf verschärfte Regeln für die Landwirtschaft. "Der Rückgang von Insektenpopulationen und Vogelarten ist auch hierzulande unübersehbar", sagte Dieter Leupold, Vize-Landeschef des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung.

Beispielsweise sei die Population von Schwalben in den vergangenen Jahren um die Hälfte zurückgegangen. Als Hauptursache sieht Leupold zu intensive Landwirtschaft, die die Lebensgrundlage für Insekten zerstöre. Er fordert eine Verschärfung der Umweltschutzgesetze und Agrarprogramme, die Landwirten beispielsweise Ausfälle kompensieren könnten.

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung (ots)

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