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NABU und LBV rufen auf zur Vogelzählung vom 6. bis 9. Januar 2011

Archivmeldung vom 13.12.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.12.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Ulrich Velten / pixelio.de
Bild: Ulrich Velten / pixelio.de

Vom 6. bis 9. Januar findet erstmals deutschlandweit eine "Stunde der Wintervögel" statt. Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und der Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) rufen Naturfreunde auf, eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen und zu melden. Im Mittelpunkt stehen dabei die Vogelarten, die auch bei Schnee und Kälte bei uns ausharren oder unsere Regionen als Wintergäste besuchen.

Die Naturschützer erwarten aus den Beobachtungen neue Erkenntnisse unter anderem darüber, welche Arten Gäste am Futterhaus sind und wie sich der Klimawandel schon heute auf die Vogelwelt im Winter auswirkt. In Bayern organisiert der LBV die "Stunde der Wintervögel" inzwischen zum sechsten Mal. Bereits die ersten Jahre brachten interessante Ergebnisse. So wurden überraschend viele und zunehmend mehr Zugvögel gemeldet, die sich offenbar wegen der immer milderen Winter den Zug in den Süden sparen. 2009 konnte auch ein ganz besonderes Schauspiel erfasst werden: der Masseneinflug der sonst seltenen Seidenschwänze. Die auffälligen sibirischen Vögel waren wegen eines extremen Wintereinbruchs nach Deutschland geflohen.

An der Schwesteraktion "Stunde der Gartenvögel" im Mai zur Erfassung der in Deutschland brütenden Vogelarten nehmen regelmäßig mehr als 40.000 Naturfreunde teil. Einen ähnlichen Erfolg erhoffen sich NABU und LBV nun von der Zählung der Wintervögel. Eine besondere Qualifikation außer dem Interesse an der Vogelwelt ist für die Teilnahme nicht erforderlich. Weitere Infos sowie Porträts der häufigsten Arten stehen online zur Verfügung. Auch die Auswertung der Meldungen wird im Internet aktuell zu verfolgen sein.

Und so wird es gemacht: Von einem ruhigen Plätzchen aus wird von jeder Vogelart die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde entdeckt werden kann. Die Beobachtungen können per Post, Telefon (kostenlose Rufnummer am 8. und 9. Januar von 10 bis 18 Uhr: 0800-1157-115) oder einfach im Internet unter nabu.de/stunde-der-wintervoegel und lbv.de/stunde-der-wintervoegel (für Bayern) gemeldet werden. Einsendeschluss ist der 17. Januar 2011.

Quelle: NABU

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