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Weltbienentag: Umweltministerin Schulze fordert Aktionsprogramm Insektenschutz

Archivmeldung vom 19.05.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.05.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Svenja Schulze (2018)
Svenja Schulze (2018)

Bild: SPD NRW

Bundesumweltminister Svenja Schulze (SPD) hat vor dem ersten Weltbienentag an diesem Sonntag ein "Aktionsprogramm Insektenschutz" gefordert. Für Wildbienen und andere Insekten müssten Lebensräume geschaffen werden, sagte Schulze der "Neuen Osnabrücker Zeitung". "Aufgeräumte Gärten ohne einheimische Pflanzenarten oder Äcker voller Insektizide sind da keine Hilfe", meinte sie.

Da sich der Schwund der Tiere " nicht im fernen Regenwald, sondern direkt vor unseren Augen" vollziehe, hoffe sie, "dass wir die Dinge wenden können". Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) erklärte im Gespräch mit der "NOZ", dass ihr Ressort pro Jahr drei Millionen Euro in Forschung und Kampagnen zum Bienenschutz investiere. "Die Biene ist systemrelevant und damit gilt: Was der Biene schadet, schadet dem Landwirt und damit uns allen", erklärte Klöckner. Das Bundeslandwirtschaftsministerium arbeite an einer umfangreichen Ackerbaustrategie für Deutschland. "Das bedeutet beispielsweise mehr Blühstreifen auf Ackerflächen, aber auch die Reduktion des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln", sagte Klöckner. df/ten

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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