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Ölkonzern OMV verspricht mehr Klimaschutz

Archivmeldung vom 30.10.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.10.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
CO2 ist Nahrung der Pflanzen! Zu sehen ist Pflanzenwachstum bei unterschiedlichen CO2 Konzentrationen im selben Zeitraum (Symbolbild)
CO2 ist Nahrung der Pflanzen! Zu sehen ist Pflanzenwachstum bei unterschiedlichen CO2 Konzentrationen im selben Zeitraum (Symbolbild)

Bild: Screenshot Youtube Video: "STUDY: Carbon Emissions Greatly Increase Greening of Earth - Earthly Headlines Convert & Download" / Eigenes Werk

Der Energiekonzern OMV will zum Musterbeispiel für mehr Klimaschutz in der Ölbranche werden. "Mein Ziel ist es dabei, einen Konzern mit den geringsten CO2-Belastungen in der Branche zu schaffen", sagte OMV-Chef Rainer Seele dem "Handelsblatt".

Man werde sich bei der Neuausrichtung des Konzerns "in Zukunft stärker an der Symbiose zwischen wirtschaftlichen und ökologischen Zielen orientieren. Das heißt, wir werden als OMV uns anstrengen, die CO2-Emissionen zu senken", so der OMV-Chef weiter. Dieses Ziel will er vor allem über neue Techniken erreichen.

"Die OMV wird in einigen Jahren technologische Konzepte in Sachen Nachhaltigkeit haben. Wir werden sehr deutlich unsere CO2-Emissionen senken", sagte Seele. Für die Neuausrichtung der OMV in Sachen Klimaschutz gibt es Gründe. Der politische Druck auf das teilstaatliche Unternehmen aus Wien wächst kontinuierlich. In Österreich sondiert Altkanzler und ÖVP-Chef Sebastian Kurz mit den Grünen die Bildung einer schwarz-grünen Regierungskoalition. Der österreichische Staat ist mit 31,5 Prozent der größte Aktionär der OMV. Um ihre Klimabilanz zu verbessern, beschäftigt sich die OMV mit der unterirdischen Speicherung von CO2, die allerdings hoch umstritten ist.

"Wir sehen Vorteile, wenn wir CO2 in ausgelagerten, unterirdischen Lagerstätten sammeln. Wir wollen CO2 als Ausgangsstoff für neue Produkte einsetzen", sagte Seele dem "Handelsblatt". Die OMV will künftig CO2 nutzen, um synthetische Kraftstoffe herzustellen. "Die Technologie um die Speicherung, Verwendung und Abscheidung von Kohlendioxid besitzt ein großes Potenzial", so der OMV-Chef weiter. Mit der CO2-Speicherung könne man "kurzfristige Klimaziele erreichen". Das Verpressen von Kohlendioxid in alte Öl- und Gasfelder gilt als kontroverse, wenig erforschte Technologie. Umweltschützer befürchten, das gespeicherte CO2 könnte irgendwann wieder entweichen und dann die Umwelt massiv schädigen. Der Klimarat der Vereinten Nationen geht hingegen davon aus, dass die Pariser Klimaziele ohne Kohlendioxid-Speicherung nicht mehr zu erreichen sind.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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