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Verprügelt und blutend: Supermodel Joanna Krupa über die nackte Wahrheit hinter Wolle

Archivmeldung vom 02.03.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.03.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Mike Ruiz / PETA
Bild: Mike Ruiz / PETA

Supermodel Joanna Krupa trägt für ihr neustes Anzeigenmotiv für PETA USA nichts als Special-Effects-Makeup: „Verprügelt“ und „blutig“ umklammert sie scheinbar den blutenden Körper eines Lammes, das auf grausame Weise geschoren wurde. Darunter die Worte: „Wolle: Die nackte Wahrheit.“

„Wenn ein Mensch misshandelt und geschlagen wird, kann er sich zumindest Hilfe holen, die Polizei rufen, jemanden aus der Familie oder einen Freund um Hilfe bitten. Die Schafe, die in der Wollindustrie geschlagen und misshandelt werden, brauchen auch jemanden, der sich für sie stark macht“, so Krupa. „Mein Anzeigenmotiv für PETA USA mag schockieren, doch ich hoffe, es wird den Menschen die Augen öffnen und sie dazu bringen, tierfreundliche, wollfreie Mode zu kaufen.“

In den vergangenen zwei Jahren hat PETA USA fünf Enthüllungsberichte veröffentlicht, aufgenommen in 37 Wollbetrieben auf drei Kontinenten. Wie sich zeigte, werden Schafe verstümmelt, misshandelt und lebendig gehäutet – das betrifft selbst die sogenannte „verantwortungsbewusst gewonnene Wolle“ von „nachhaltigen Farmen“. Einige Schafe sterben sogar an dem Missbrauch; beispielsweise ein Schaf, dem das Genick von einem Scherer umgedreht wurde, der zugab: „Ich werde manchmal wütend.“

In einem exklusiven Videointerview mit PETA USA erklärt Krupa, warum sie keine Wolle trägt: PETA USAs Enthüllungsbericht über die internationale Wollindustrie. „Ich hatte keine Ahnung, dass Menschen so grausam sein können“, so Krupa. „In den Wollbetrieben werden die Schafe geschlagen. Sie werden zu Boden geschmettert und brechen sich das Genick. So sterben jedes Jahr Millionen. Sie scheren die Tiere so schnell, dass sie ihnen häufig Schnitte zufügen. Dann nähen sie die Wunden ohne Schmerzmittel zu.“

Krupa gehört damit zu der wachsenden Anzahl an Prominenten, die sich mit PETA zusammengeschlossen haben, darunter auch Charlize Theron, Jona Weinhofen, Eva Mendes, Penélope Cruz u.v.m. Das Motto der Organisation lautet in Teilen: „Tiere sind nicht dazu da, dass wir sie anziehen.“

Quelle: PETA

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