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BP und Uniper halten an umstrittenen Ölpellets fest

Archivmeldung vom 30.11.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.11.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Ölpellets
Ölpellets

Bild: Eigenes Werk /OTT

Trotz eines Appells des Stadtrats von Gelsenkirchen bleiben die Konzerne BP und Uniper dabei: Die umstrittenen Ruß-Ölpellets aus der BP-Raffinerie in Gelsenkirchen-Scholven sollen auch weiterhin im benachbarten Kohlekraftwerk verbrannt werden, wie die Westdeutsche Allgemeine Zeitung berichtet. Uniper-Vorstandsmitglied Eckhardt Rümmler verwies unter anderem auf "einwandfrei erteilte" Genehmigungen. Durch die "sichere Einhaltung der Grenzwerte" und "strenge Anforderungen" der Behörden gebe es "kein erhöhtes Gesundheits- oder Umweltverträglichkeitsrisiko für die Bevölkerung oder die Umwelt in der Umgebung des Kraftwerks Scholven", sagte Rümmler.

Zugleich kündigte er an, die Frequenz für Emissionsmessungen zu erhöhen. Statt jährlich werde im Kraftwerk künftig alle zwei Monate gemessen, wie hoch beispielsweise der Ausstoß der Schwermetalle Nickel und Vanadium ist. Auch der britische Mineralölkonzern BP - Mutterkonzern von Deutschlands größter Tankstellenkette Aral - verteidigte die Entscheidung. "Wir haben eine Genehmigung für die Produktion, die auch regelmäßig überwacht wird", sagte BP-Manager Rick Johnson der WAZ. Mit Blick auf die geplante Umstellung des Uniper-Kraftwerksstandorts von Kohle auf Gas sagte er: "Es ist klar, dass wir Anpassungen innerhalb der Raffinerie vornehmen werden. Mittelfristig ist damit auch ein Ende der heutigen Rußpellet-Produktion verbunden." BP habe "generell noch viel vor" mit Gelsenkirchen. "In den nächsten zehn Jahren sind Investitionen in Höhe von etwa 1,6 Milliarden Euro geplant", kündigte Johnson an. "Für BP ist Gelsenkirchen die zentrale Raffinerie in Deutschland."

Quelle: Westdeutsche Allgemeine Zeitung (ots)

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