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Grüne werfen Klöckner mangelnden Einsatz für Bienen vor

Archivmeldung vom 17.12.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.12.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bienen bei ihrer unermüdlichen und kostenlosen Arbeit: Leider werden sie mit Gift in der Landwirtschaft "belohnt" (Symbolbild)
Bienen bei ihrer unermüdlichen und kostenlosen Arbeit: Leider werden sie mit Gift in der Landwirtschaft "belohnt" (Symbolbild)

Bild: luise / pixelio.de

Die Grünen haben Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) Scheinheiligkeit im Umgang mit Bienengiften vorgeworfen. "Noch im Frühjahr hat Julia Klöckner das überfällige Freilandverbot für wenigstens drei der schlimmsten Bienenkiller-Neonikotinoide mit markigen Sprüchen von `systemrelevanten Bienen` für sich reklamiert", sagte der Grünen-Agrarpolitiker Harald Ebner dem "Tagesspiegel".

Ebner weiter: "Jetzt, wenn die Pestizid-Lobby dieselben Stoffe per `Notfallzulassung` wieder auf die Äcker bringen will, ist Klöckner plötzlich ganz still und schiebt jede Verantwortung an ihre Behörden ab." Mit solchen "Notfallzulassungen" können Insektizide trotz Verbot eingesetzt werden, falls keine anderen Bekämpfung möglich ist.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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