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Interesse an Imkerei wächst weiter

Archivmeldung vom 17.12.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.12.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Grafik: Deutscher Imkerbund e. V.
Grafik: Deutscher Imkerbund e. V.

Seit 2008 interessieren sich jährlich immer mehr Menschen für die Beschäftigung mit Bienen. Das zeigen die Mitgliederzahlen des Deutschen Imkerbundes e. V. (D.I.B.). Bis zum Jahr 2007 erlebte die Bienenhaltung in Deutschland über viele Jahre eine Talfahrt. Es gab immer weniger Imkerinnen und Imker und einen noch dramatischeren Rückgang bei den Bienenvölkern. Dann setzten Meldungen vom weltweiten Bienensterben in der Presse ein, die ihre Wirkung nicht verfehlten. Der Trend wandelte sich.

Dazu D.I.B.-Präsident Peter Maske: "Dank der regelmäßigen Berichterstattung der Medien und unserer seither sehr offensiven Werbung um neue Mitglieder konnte die Kehrtwende geschafft werden. Viele Menschen wissen um die Bedeutung von Honigbienen als wichtige Bestäuber und wollen sich mit der Haltung von Bienen aktiv für die Verbesserung der Situation einsetzen. Darüber sind wir im Verband sehr froh."

Aus den 19 Imker-/Landesverbänden, die dem D.I.B. angehören, liegen die statistischen Zahlen per 31.12.2014 vor. Diese sind wieder sehr erfreulich. So gibt es im Jahr 2014 einen Mitgliederzuwachs von 5,77 %. Zum Ende des Jahres waren damit 97.400 Imkerinnen und Imker im D.I.B. gemeldet. In allen Landesverbänden stieg die Zahl der Imkerinnen und Imker an, besonders überdurchschnittliche Steigerungsraten gab es in Hamburg mit 25,9 %, Rheinland-Pfalz mit 20,5 %, in Berlin mit 17,3 % und dem Saarland mit 12,2 %. Auch die Zahl der Bienenvölker stieg 2014 erstmals seit langem erfreulicherweise fast proportional zu den Mitgliedern an. So meldeten die Imkereien aller Landesverbände höhere Völkerzahlen, insgesamt 674.610 Völker (5,58 % Steigerung). Die Landesverbände Thüringen mit 12,1 %, Sachsen-Anhalt mit 11,5 %, Rheinland mit 10,5 % und Hamburg, Westfalen-Lippe und Nassau mit jeweils knapp 10 % hatten eine besonders positive Entwicklung zu verzeichnen. Aufgrund dieser Entwicklung ging die Zahl der gehaltenen Völker pro Imker 2014 nicht weiter zurück und hielt sich im Bundesschnitt auf dem Vorjahresniveau von 6,9. Der überwiegende Teil der Landesverbände konnte diesen Durchschnitt sogar verbessern. Nur in den "Großstadt-Verbänden" Berlin und Hamburg gingen im Gegensatz zu den Vorjahren die gehaltenen Völker pro Imker zurück. Peter Maske: " Erstmals seit langem ist bei den Bienenvölkern ein bedeutender Zuwachs gelungen. Damit dies auch in den nächsten Jahren so bleibt, ist es umso wichtiger, unseren Forderungen nach einer Verbesserung der Lebens- und Nahrungsbedingungen für Blüten bestäubende Insekten noch mehr Nachdruck zu verleihen. Dies werden wir bereits im Januar auf der Grünen Woche bei den Gesprächen mit der Politik und Landwirtschaft tun."

Quelle: Deutscher Imkerbund e. V. (ots)

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