Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Natur/Umwelt Forscher: Wie kann Tesla-Roadster Leben auf Mars vernichten?

Forscher: Wie kann Tesla-Roadster Leben auf Mars vernichten?

Archivmeldung vom 01.03.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.03.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Künstlerische Darstellung des Mars vor vier Milliarden Jahren
Künstlerische Darstellung des Mars vor vier Milliarden Jahren

Illustration: ESO/M. Kornmesser

Ein Tesla-Roadster, der Anfang Februar vom US-Raumfahrtunternehmen SpaceX mithilfe der weltweit größten Rakete „Falcon Heavy“ ins Weltall geschossen worden ist, wird im Fall einer Kollision mit dem Mars Bakterien von der Erde ausbreiten, die die Biota des roten Planeten bedrohen können. Davor warnten Forscher von der Purdue Universität.

Die deutsche Ausgabe des russischen online Magazins "Sputnik" meldet weiter: "Im Beitrag wird darauf verwiesen, dass die US-Weltraumbehörde Nasa die Gefahr einer Ausbreitung von Erdenbakterien auf anderen Planeten begreife, weshalb alle Raumfahrzeuge, die zum Mond oder Mars geschickt werden, steril sein sollen. Die Forscher betonen aber, dass das Tesla-Fahrzeug nicht vorbereitend sterilisiert worden sei.

„Falls auf dem Mars Leben existiert, gibt es ein Risiko, dass dieses verseucht wird“, so Professor Jay Melosh.

„Werden die Erdenorganismen den Mars erobern und kontaminieren? Wir wissen es nicht.“

Die Forscher verwiesen darauf, dass extreme Temperaturen, der niedrige Druck und die kosmische Strahlung den Weltraum für Lebewesen sehr unfreundlich machen. Trotzdem töte dies alles nicht immer alle Lebewesen – einige Bakterien werden demnach im Vakuum nicht aktiv und wachen auf, sobald passende Bedingungen entstehen.

Zuvor war berichtet worden, dass der Tesla-Sportwagen auf einer elliptischen Bahn um die Sonne kreisen solle, wobei er auch am Mars vorbeifliegen werde."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

Anzeige: