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1,4 Tonnen Elfenbein in Sri Lanka beschlagnahmt

Archivmeldung vom 24.05.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.05.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Elfenbein in Transportkiste
Elfenbein in Transportkiste

Foto: Stahlkocher
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Wie jetzt bekannt wurde, beschlagnahmten Zollbeamte am Dienstag etwa 1,4 Tonnen Elfenbein in Colombo, Sri Lanka. Es ist die größte Elfenbeinbeschlagnahmung, die es bisher in diesem Inselstaat gab. „Der Aufgriff in Sri Lanka legt nahe, dass sich die Schmugglerbanden neue Routen für ihr todbringendes Handwerk suchen,“ sagt Robert Kless vom IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds).

Das jetzt aufgegriffene Elfenbein war in einem Container zwischen Holzstämmen versteckt und als Plastikmüll deklariert worden. Die Container kamen aus Kenia und sollten nach Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten verschifft werden.

„Elfenbein wird zu Märkten in Europa und Asien geschmuggelt,“ erklärt Kless. „Bevorzugt wird das illegale Elfenbein von Häfen in Ostafrika über Südostasien zu den Zielmärkten, die meist in China liegen, verschickt. Sri Lanka als Zwischenstation deutet nun auf eine neue Schmuggelroute hin.“

„Bisher ist der Elfenbeinschmuggel ein Unternehmen mit geringem Risiko und hohen Gewinnen für die internationalen kriminellen Syndikate,“ so Kless. „Jedes Stück Elfenbein stammt von einem toten Elefanten. Und bis abschreckende Strafen verhängt werden und die Vollzugsbehörden besser ausgestattet und ausgebildet sind, wird das schreckliche Abschlachten der Elefanten weitergehen. Letztendlich wird nur ein Ende der Nachfrage nach Elfenbein die Elefanten retten können “

2012 war bisher ein blutiges Jahr für Elefanten. Zu Beginn des Jahres wurden 650 Elefanten im nördlichen Kamerun von Wilderern getötet.

Quelle: IFAW - Internationaler Tierschutz-Fonds

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