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Aktuelles PETA-Video enthüllt: Illegale und brutale Tötungen in einem Putenmastbetrieb bei Friesoythe

Archivmeldung vom 23.10.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.10.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: PETA/ Szene aus dem Undercover-Video der PETA-Ermittler.
Bild: PETA/ Szene aus dem Undercover-Video der PETA-Ermittler.

Extrem brutal zeigt sich ein Putenmäster aus Niedersachsen im neuesten Undercover-Video der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. Der junge Mann packt kranke, nicht betäubte Puten mit einer scharfkantigen Zange am Hals, verletzt die Tiere so schwer und wirft sie auf eine Radladerschaufel. Anschließend kippt er auch die noch lebenden Tiere in eine Kadavergrube. Die Bilder stammen aus einem Mastbetrieb bei Friesoythe.

Im Inneren der vier Hallen mit insgesamt ca. 30.000 Tieren, stießen die PETA-Ermittler auf tote, kranke und stark überzüchtete Puten. Zudem fanden sie unzählige Antibiotika-Packungen auf dem Gelände. Das Fleisch der Tiere wird unter anderem von der Putenerzeugergemeinschaft Ahlhorn GmbH vermarktet, die direkte Geschäftsbeziehungen zur Branchengröße Grotelüschen pflegt. PETA hat Strafanzeige gestellt.

„Der zuständige Putenmäster ist laut Handelsregister einer der größten Anteilseigner der Putenerzeugergemeinschaft Ahlhorn“, so Dr. Edmund Haferbeck, Agrarwissenschaftler und rechtlicher Berater bei PETA. „Die Zustände in dem Putenmastbetrieb sind schockierend, aber eben auch branchenüblich.“ Dominiert wird die Erzeugergemeinschaft von der Mastputenbrüterei Ahlhorn, die zum Grotelüschen-Konsortium gehört.

Das Tierschutzgesetz und die Tierschutzschlachtverordnung schreiben eine Betäubung der zu tötenden Tiere vor, um die Schmerzen zu lindern – dies jedoch geschah in dem Putenmastbetrieb nicht, wie die PETA-Ermittler bei ihrer mehrwöchigen Recherche dokumentieren konnten.

PETA-Aufnahmen belegen immer wieder, dass die Rechte der Tiere auch beim Abtransport zum Schlachthof wortwörtlich mit Füßen getreten werden. Das Undercover-Video aus der Friesoythe-Gegend zeigt, wie teilweise kaum mehr bewegungsfähige Puten am Ende der Mastzeit brutal zusammengetrieben werden. Transporter bringen die Tiere zunächst nach Garrel, wo sie auf einem Heidemark-Betriebsgelände mit der Kennzeichnung „geflügelpartner.eu“ verschwinden. Ob dies auf Basis einer geschäftlichen Beziehung geschieht, ist PETA nicht bekannt. Möglicherweise werden die Puten dort standortnah gewogen. Getötet werden die Puten in der Geflügelschlachterei Dartsch in Cloppenburg, vermarktet über die Firma Bergmann in Holdorf.

Bereits 2010 überführte PETA Putenmäster aus dem Grotelüschen-Konsortium und damit die ehemalige niedersächsische Landwirtschaftsministerin Astrid Grotelüschen der Tierquälerei.

Quelle: PETA Deutschland e.V.

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