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Wie die Pharmaindustrie unsere Haustiere krank macht

Archivmeldung vom 27.01.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.01.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Rohfutter, Feuchtfutter und Trockenfutter in einem Napf.
Rohfutter, Feuchtfutter und Trockenfutter in einem Napf.

Foto: MarianneBirkholz
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Wer sich fragt was die Pharmaindustrie mit der Gesundheit der Haustiere zu tun hat, sollte den folgenden Artikel von Volker Hahn lesen. Der Journalist schreibt: "Dass industriell hergestelltes Tierfutter, ebenso wie industriell hergestellte Nahrungsmittel für uns Menschen zu Wohlstandskrankheiten bei unseren vierbeinigen Freunden führen kann ist mittlerweile glücklicherweise kein Geheimnis mehr. Dennoch kaufen viele Tierhalter aus Unwissenheit weiter die Fertignahrung, die die Tiere dann langfristig krank machen und den ein oder anderen Besuch beim Tierarzt nötig machen kann."

Hahn weiter: "Das führt dann sowohl bei den Herstellern der Futtermittel wie auch bei den Tierärzten, aber vor allem der Pharma-Industrie zu einem Milliardengeschäft. Denn genau wie wir zum Hausarzt gehen und Medikamente verschrieben bekommen die wir vielleicht gar nicht brauchen, so werden auch unseren vierbeinigen Freunden oft Medikamente verschrieben, deren Einsatz fraglich ist.

Und wenn wohl auch oft die besten Intentionen dahinterstecken und sicher auch so manches verschriebene Medikament absolut angebracht und wichtig ist, so sind doch immer noch viele Verschreibungen unnötig und dienen ausschließlich wirtschaftlichen Interessen. Dies ist keinesfalls eine einfache Vermutung von außen, sondern wird teilweise sogar aus den eigenen Reihen scharf kritisiert. Es scheinen sich also auch Tierärztelobbyisten und Pharmavertreter sehr nah zu sein.

Eine Art, den Patienten, oder eher deren Haltern, das Geld aus der Tasche zu ziehen ist das Spiel mit der Angst um die Gesundheit ihrer Schützlinge. Ist diese erst einmal aktiviert, dann kann es durchaus zu unnötige oder überteuerten Behandlungen in Tierarztpraxen kommen.

Und dies ist nicht unbedingt nur teuer, sondern kann durchaus auch gesundheitliche Nachteile mit sich bringen und gar krank machen. Denn aufgrund der Verflechtungen zwischen Tierarzt- und der Pharma- bzw. Futtermittelindustrie, werden Tiere, gerade wenn es um Antibiotika oder um Impfungen geht, absolut überbehandelt.

Unnötige Impfungen gehören fast zum Tagesgeschäft und in vielen Tierarztpraxen, so heißt es, werde zu oft alles gespritzt, was die Pharmaindustrie so produziert, sei es nun notwendig oder nicht. Dabei kann es durch die häufige Zahl der Auffrischungsimpfungen durchaus zu gesundheitlichen Nachteilen kommen, so die Kritiker. Und durch den übertriebenen Antibiotikaeinsatz kommt es zu Immunisierungen, so dass bei wirklichen Notfällen das Antibiotikum nicht mehr unbedingt hilft.

Sie wollen mehr darüber erfahren? Dann lesen Sie den gesamten Artikel unter
http://www.watergate.tv/2017/01/12/volker-hahn-so-macht-die-pharmaindustrie-ihr-haustier-krank/

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