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Stadt Köln hat nach Chemie-Großbrand auch über freigesetzte Blausäure nicht informiert

Archivmeldung vom 04.04.2008

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.04.2008 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Nach dem Chemieunfall vor zwei Wochen auf dem Werksgelände der INEOS GmbH im Kölner Norden hat die Stadt Köln die Bürger auch über gemessene Blausäure-Werte in der Luft nicht informiert.

Das berichtet das ARD-Magazin MONITOR in seiner gestrigen Sendung . Nach MONITOR vorliegenden Messergebnissen wurden an mehreren Stellen im Kölner Stadtgebiet Blausäure-Werte festgestellt, die über dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft empfohlenen Grenzwert von 1,9 ppm liegen. Blausäure gilt unter Fachleuten als hochgiftig und kann bis hin zum Atemstillstand führen. Der Chemiker Prof. Jürgen Rochlitz, Kommissionsmitglied für Anlagensicherheit: "Das sind Blausäure-Konzentrationen, die im Wohnbereich überhaupt nicht auftreten dürfen. Für Kinder, ältere oder geschwächte Personen sind diese Konzentrationen Ernst zu nehmen. Wie gefährlich das ist, lässt sich nur sagen, wenn man weiß, wie lange die betroffenen Personen den Belastungen ausgesetzt waren."

Quelle: ARD


 

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