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Tiere sind keine Geschenkartikel

Archivmeldung vom 05.12.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.12.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Verena N. / PIXELIO
Bild: Verena N. / PIXELIO

Alle Jahre wieder wünschen sich Kinder ein Heimtier zu Weihnachten. Auch wenn viele Eltern ihrem Nachwuchs kaum etwas abschlagen können: Tiere gehören nicht auf den Gabentisch. Denn in manchen Fällen währt die Freude über den neuen tierischen Mitbewohner nur kurz.

Der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF) warnt Eltern deshalb davor, Heimtiere als Weihnachtsüberraschung zu verschenken: "Tiere sind keine Spielzeuge, die man nach den Feiertagen wieder umtauscht. Kinder sollten sich vorab gemeinsam mit ihren Eltern über die grundlegenden Bedürfnisse der Heimtiere informieren", mahnt ZZF-Präsident Klaus Oechsner. Generell sollten Tierfreunde vor der Anschaffung eines Heimtieres prüfen, ob es zum eigenen Lebensstil passt und ob sich alle Familienmitglieder für die ausgewählte Tierart begeistern können. Oechsner empfiehlt, zu Weihnachten erst einmal Ratgeberliteratur oder einen Gutschein aus dem Zoofachgeschäft zu verschenken. "Eine glückliche Beziehung zwischen Tier und Mensch kann nur entstehen, wenn die Tiere artgerecht gehalten werden. Dazu gehören genügend Auslauf und Zuwendung, aber auch artgerechtes Zubehör." Besser sei es, das Tier vor Weihnachten gemeinsam auszusuchen und erst nach den Feiertagen anzuschaffen. An den aufregenden Weihnachtstagen können sich die Tiere in der Regel nicht in Ruhe eingewöhnen.

Spielzeug ist beliebtes Geschenk für Tiere

Tiere betteln in der Weihnachtszeit zuweilen um Süßigkeiten wie zum Beispiel Weihnachtsplätzchen. "Die sollte man seinen Tieren nicht geben, sondern ihnen lieber mit einem eigenen Geschenk eine Freude machen", sagt Klaus Oechsner. Fröhliches Schwanzwedeln und seliges Miauen erreichen Tierhalter schon mit einem Leckerli oder einem Spielzeug. Das kann für Katzen oder Kaninchen ein Rascheltunnel mit mehreren Röhren zum Durchkrabbeln sein und für Sittiche beispielsweise eine Schaukel. Für Hunde gibt es im Zoofachhandel eine große Auswahl an Bringspielzeugen wie Frisbees, Bälle mit Seil oder Intelligenz- und Geschicklichkeitsspiele. Bei der Auswahl des Spielzeugs ist Vorsicht geboten: Tierfreunde sollten darauf achten, dass die Spielgeräte gut verarbeitet sind, damit die Vierbeiner sich nicht verletzen können. Der weihnachtliche Festschmaus der Familie sollte für das Tier tabu sein. Gegen einen artgerechten Extra-Leckerbissen ist dagegen nichts einzuwenden; viele Snacks unterstützen sogar die Gesundheit des Heimtieres, zum Beispiel die Zahnpflege oder Gefieder- und Fellbeschaffenheit.

Quelle:  Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF)

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