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Rumänien: 17 der 18 misshandelten Hunde sind gerettet

Archivmeldung vom 25.03.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 25.03.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: VIER PFOTEN | Mihai Vasile
Bild: VIER PFOTEN | Mihai Vasile

Gestern Nachmittag hat die internationale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN 17 der 18 von der Veterinär-Aufsichtsbehörde ASPA misshandelten und gestohlenen Hunde zurückbekommen. Verwaltungsangestellte des Tierheims von Bragadiru in der Nähe von Bukarest haben die Hunde zurückgebracht. Mitglieder von VIER PFOTEN hatten in Begleitung rumänischer Medien stundenlang vor dem Tierheim ausgeharrt und die Hunde zurückgefordert.

Die Hunde sind sehr verängstigt, und manche weisen am Körper Spuren roher Gewalt auf. Eine Hündin wird weiterhin vermisst. Auch die meisten anderen Hunde des zerstörten Tierheims, auf dem sich die VIER PFOTEN-Tierklinik befindet, wurden zurückgegeben. Acht Hunde starben jedoch in Folge der brutalen Methoden der Hundefänger.

„Wir sind erleichtert, dass wir 17 unserer Hunde retten konnten“, betont Gabriel Paun, Kampagnendirektor bei VIER PFOTEN. „Dank des medialen Drucks musste die ASPA uns die Hunde zurückgeben. Aber wer weiß, wie viele andere Hunde sie irgendwo im Verborgenen misshandeln und töten.“

Letzten Freitag hatten mehrere Hundefänger der ASPA etwa 75 Hunde aus der VIER PFOTEN-Tierklinik und einem Tierheim im 6. Bezirk von Bukarest misshandelt, illegal entwendet und zum städtischen Tierheim von Bragadiru gebracht. VIER PFOTEN hatte daraufhin bei der Polizei Anzeige gegen die ASPA erstattet.

Das VIER PFOTEN-Team brachte nun 9 der 17 Hunde zum VIER PFOTEN-Partnertierheim Speranta in Bukarest. Die anderen acht Hunde, die vor kurzem von Tierärzten der Organisation kastriert wurden und deshalb in ihrer Obhut waren, wurden zu ihren Besitzern zurückgebracht. „Wir mussten dieselben Hunde zweimal retten“, sagt Gabriel Paun. „Einmal, weil sie unter schlimmsten Bedingungen auf der Straße leben mussten und auch noch von Kriminellen misshandelt wurden. Und ein zweites Mal, weil sie uns von der Behörde brutal entrissen wurden. Unglaublich, welche Qualen sie in ihrem kurzen Leben ertragen mussten. Wir hoffen, dass die neun Hunde im Tierheim Speranta bald von lieben Menschen adoptiert werden.“

Alle Hunde sind kastriert, gechippt und geimpft und können adoptiert werden, sobald sie von den Misshandlungen komplett genesen sind. 

Quelle: VIER PFOTEN

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