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Umweltministerin begrüßt EU-Votum für schärfere CO2-Grenzwerte

Archivmeldung vom 11.09.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.09.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Svenja Schulze (2018)
Svenja Schulze (2018)

Bild: SPD NRW

Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) hat einen Beschluss des Umweltausschusses im EU-Parlament für schärfere CO2-Grenzwerte von Autoflotten ab 2021 begrüßt und die Industrie zu Kompromissbereitschaft aufgefordert. "Gut, dass die Diskussion zu C02-Grenzwerten für Neuwagen vorankommt", sagte Schulze der Funke-Mediengruppe.

Die Position des Umweltausschusses sei eine gute Basis für das weitere Gesetzgebungsverfahren. "Damit am Ende ein guter Kompromiss möglich wird, müssen sich aber alle bewegen - auch die Wirtschaftsseite", so die Ministerin. Ein niedriger CO2-Ausstoß nutze dem Klima, aber auch den Verbrauchern, die dann weniger Sprit für ihre Autos brauchten. "Und er nutzt der Automobilwirtschaft, die moderner und wettbewerbsfähiger wird", so Schulze. Der federführende Umweltausschuss des EU-Parlaments hatte sich am Montagabend für eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes bei Pkw und Lieferwagen um 45 Prozent bis 2030 ausgesproche n. Zudem soll ein Zwischenziel von 20 Prozent bis 2025 festgelegt werden. Die Pläne der EU-Kommission sahen dagegen vor, den Ausstoß an Kohlendioxid nur um 30 Prozent bis 2030 zu reduzieren.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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