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Connemann: Blühwiesen für summende Superhelden - auch in Corona-Zeiten

Freigeschaltet am 19.05.2020 um 15:29 durch Andre Ott
Durch die regelmäßigen Wiesenzerstörungen (Wiesenmähen) werden immer mehr Pflanzen ausgerottet (Symbolbild)
Durch die regelmäßigen Wiesenzerstörungen (Wiesenmähen) werden immer mehr Pflanzen ausgerottet (Symbolbild)

Bild: angieconscious / pixelio.de

Am morgigen Mittwoch, dem 20. Mai, ist Weltbienentag. Damit wird folgendes Zeichen gesetzt: Bienen und Imker sind "systemrelevant". Dazu erklärt die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Gitta Connemann: "Wo Obstbäume und Wiesen blühen, sind auch Bienen. Denn das eine bedingt das andere. Deshalb initiieren Imker, Jäger und Landwirte deutschlandweit blühende Flächen."

Connemann weiter: "Ihr Anteil wächst - auch in Corona-Zeiten. Inzwischen belaufen sich Blühstreifen und Co. auf rund 150.000 Hektar. Der Erfolg lässt sich messen: Mittlerweile gibt es mehr als 942.000 Bienenvölker in Deutschland. Sie liefern für uns wichtige Lebensgrundlagen, denn ein Drittel der Lebensmittel und rund 85 Prozent der landwirtschaftlichen Erträge entstehen durch die Bestäubungsleistung von Bienen, Schmetterlingen und anderen Insekten.

Das heißt: Wir leben von dem Arbeitsergebnis der fleißigen Bienen. Ohne Bienen geht es eben nicht - unabhängig davon, ob wir uns in einer Krise befinden oder nicht. Aber 50 Prozent der heimischen Wildbienenarten sind bedroht: geschotterte Gärten, versiegelte Straßen, Monokulturen nehmen ihren Lebensraum ein. Deshalb müssen wir dafür sorgen, dass sie überall Nahrung finden. Jeder kann mit wenig Aufwand dafür etwas tun.

Das unterstützen wir auf Bundesebene in mehrfacher Hinsicht: Über besonders bienenfreundliche Pflanzen informiert zum Beispiel das Pflanzenlexikon des Bundeslandwirtschaftsministeriums. Die Aktion 'Jetzt Bienen füttern' (www.bienenfuettern.de) fördern wir aus Mitteln des Bundesprogramms 'Ökologischer Landbau'. Im Institut für Bienenschutz wird geforscht. Und Neuanpflanzungen von Blühstreifen werden aus Mitteln der 'Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes' finanziert. Jede Kommune kann Schottergärten untersagen, Straßenränder bepflanzen, und vieles mehr.

Aber was wäre das alles ohne die 150.000 Imkerinnen und Imker? 95 % davon sorgen in ihrer Freizeit als Hobbyimker nicht nur für Honig, sondern für die Bestäubung vor Ort. Für sie gibt es deshalb trotz der Corona-Pandemie keine Einschränkungen. Sie dürfen mit ihren Völkern reisen. Denn Bienen sind systemrelevant. Wer beiden helfen will, sollte regionalen Honig aus deutschen Landen kaufen."

Quelle: CDU/CSU - Bundestagsfraktion (ots)


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